Orientierung auf dem Markt der Religionen

Confessio.de ist ein Angebot des Evangelischen Bundes Sachsen und des Beauftragten für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Antisemitismuskritische Bibelarbeit bei den Christlichen Begegnungstagen 2024

Antisemitismus ist gelernt. Niemand wird als Antisemit geboren. Aber er umgibt uns als Teil unserer christlichen Tradition in den überlieferten Bildern und gelernten Sichtweisen auf die biblischen Texte. Über Jahrhunderte hat sich eine antijüdische Lesart der biblischen Berichte etabliert. Da sind die Juden die Feinde. Wir schauen auf die Texte der Bibel gewissermaßen durch eine gefärbte Brille, die manche Kontraste überstärkt und andere verdeckt. Es kommt darauf an, diese Brille abzusetzen.

Aktivitäten vom „Indigenen Volk der Germaniten“ in Sachsen

Der kleine Ort Seiffen in den Höhen des Erzgebirges ist in weiten Teilen der Welt bekannt – vor allem für Kirche und seine schönen erzgebirgischen Schnitzereien. Nun hat im Oktober 2023 eine dubiose Reichsbürgergruppe ein leer stehendes ehemaliges Hotel am Ortsrand erworben und will es zum europäischen Schulungszentrum ausbauen. Sie nennen sich „Indigenes Volk der Germaniten“. Die Gruppe sind keine völlig Unbekannten.

Zu Besuch im Kasseler Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft

Wer in Kassel-Wilhelmshöhe aus dem Zug steigt und ein Stück in Richtung Herkules wandert, sieht recht bald auf der linken Straßenseite ein großes blaues Haus, das mit ungewöhnlichen Fensterformen etwas aus der Reihe fällt. Im Erdgeschoss befinden sich ein Fahrradladen und weitere Geschäfte. Über dem Haupteingang steht in charakteristischen Lettern: „Anthroposophisches Zentrum“.

Nachrichten
Jehovas Zeugen
Bluttransfusion bei Zeugen Jehovas - gegenläufige Urteile des EGMR
Spiritualisten und Neuoffenbarer
Wahres Leben in Gott / True Life in God (TLIG)
Universelles Leben
Universelles Leben fortan ohne „Lehrprophetin“
Vatikan
Motto: Pilger der Hoffnung
Ökumenische Dokumente und Erklärungen
Neues ökumenisches Positionspapier
Evangelisch-methodistische Kirche
Neue internationale Struktur und neue soziale Grundsätze
Wie umgehen mit wachsendem Rechtsextremismus?

Bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar 2025 haben 80% der Wahlberechtigten in der Bundesrepublik für demokratische Parteien gestimmt. So könnte man sich das Ergebnis schönreden, dass bundesweit 20% ihre Stimme für eine im Kern rechtsextreme Partei gegeben haben. In Sachsen ist deren Anteil deutlich höher (gesamt: 37,3%). Der Landkreis Görlitz ist mit 46,7% kein Ausreißer, in 10 von 17 Wahlkreisen sind es über 40% (auf Gemeindeebene bis zu 65%). Dass dies alles keine Überraschung ist, macht es nicht besser.

Fethullah Gülen verstorben

Der Gründer der Hizmet-Bewegung, Fethullah Gülen, ist am 20. Oktober 2024 in seinem Exil in den USA verstorben. Er war die prägende Figur der auch nach ihm benannten Gülen-Bewegung.

Aufstieg

Fakten und Argumente zum Gespräch

Die AfD ist eine im Kern rechtsextreme Partei. Ihre Programmatik läuft darauf hinaus, wesentliche menschenrechtliche Garantien des Grundgesetzes zu unterlaufen und abzuschaffen. Oft aber erfolgt in der Außenkommunikation eine taktische Verschleierung dieser Absichten, um auch in bürgerlichen Kreisen wählbar zu erscheinen. Diese Strategie der Selbstverharmlosung versteckt den radikalen Kern.

Ein #aufgetischt-Themenabend mit Wolfgang Thierse

Die Demokratie ist derzeit unter Druck. Was kann die spezifische Rolle der Kirchen in dieser Situation sein? Ist es eine kirchliche Aufgabe, sich an Demonstrationen zu beteiligen? Wo sind die Schnittmengen von Kirche zum demokratischen Rechtsstaat? Zu diesen Fragen hatte der Evangelische Bund im Rahmen seines online-Formates #aufgetischt den ehemaligen Bundestagspräsidenten und engagierten Katholiken Dr. h.c. Wolfgang Thierse zu Gast.

Zur Diskussion um ein mögliches Verbot der AfD

In der Öffentlichkeit nehmen die Debatten um ein Verbot der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu. Im Haus an der Kreuzkirche fand zu dem Themenfeld Anfang März 2024 eine Podiumsdiskussion statt und auch die Reihe #aufgetischt des Evangelischen Bundes widmete sich diesem Thema. Dabei zeigte sich: Die Positionen in dieser Frage sind unterschiedlich – auch unter demokratisch stark engagierten Personen. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um die Erfolgsaussichten, sondern um die Kollateralschäden.