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Was gibt es Neues? Nachrichten aus allen Kategorien.

Die Biblisch-Theologische Kommission des Heiligen Synods unter dem Vorsitz von Metropolit Hilarion und unter Mitarbeit von theologischen Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen hat den Entwurf eines „Katechismus der Russisch-Orthodoxen Kirche“ erarbeitet.

Wie der Adventistische Pressedienst mitteilte, hat sich das Spendenaufkommen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Jahr 2016 um 1,7 Mio Euro erhöht. Insgesamt spendeten die 34 981 Mitglieder rund 54 Mio Euro.

In der Zeitschrift „Christsein heute“ des Bundes Freier evangelischer Gemeinden wurde ein Kommentar veröffentlicht, der auf den Beschluss des Deutschen Bundestages reagiert, die Instiution der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.

Im Ergebnis einer Konferenz der bedeutenden Al-Azhar-Universität in Kairo wurde am 5. März 2017 eine Erklärung veröffentlicht, die das Verhältnis von Muslimen und Nichtmuslimen unter dem Begriff der gemeinsamen Staatsbürgerschaft behandelt.

In Berlin-Moabit entsteht eine neue Moscheegemeinde mit liberaler Prägung. Schon der Name Ibn-Rusd-Goethe-Moschee verbindet zwei Geistesgrößen der islamischen und der deutschen Geschichte.

EGMR: Soziale Integration rechtfertigt Einschränkung der Religionsfreiheit

Das staatliche Interesse an der sozialen Integration rechtfertigt die Einschränkung der Religionsfreiheit im Blick auf den gemeinsamen Schwimmunterricht von Jungen und Mädchen. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden.

Der Europäische Gerichtshof ist derzeit mit einem Fall befasst, der die Gültigkeit von islamischem Scharia-Recht in Deutschland betrifft.

Tradition ja - Kirchenbindung nein. Diese bei einer wachsenden Zahl von Bürgern anzutreffende Grundhaltung lässt einen neuen Markt entstehen: Säkulare Räume mit kirchlichem Ambiente, aber ohne Beziehung zur Kirche.

Kinder haben in Deutschland ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Seit dem Jahr 2000 ist dies Gesetz. Aber immer noch werden in christlich-fundamentalistischen Kreisen Bücher vertrieben, die dagegen verstoßen und im Namen der Bibel dazu auffordern, systematisch Kinder zu schlagen.

Gemäß einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes sind reguläre Freimaurerlogen, die entsprechend ihrer Statuten Frauen grundsätzlich von der Mitgliedschaft ausschließen, nicht als gemeinnützig anerkannt. Eine Befreiung von der Körperschaftssteuer komme daher nicht in Frage (AZ V R 52/15).

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage – so der offizielle Name der umganssprachlich als „Mormonen“ bekannten Gemeinschaft – hat in der Freien Hansestadt Bremen den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts erhalten.

Die Zahl der Mitglieder des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) ist in den vergangenen Jahren um 8,5% gewachsen. Zum Stichtag 1. 1. 2017 gehörten in Deutschland zum BFP 56 275 Mitglieder in 820 Gemeinden (2015: 51 896 in 778 Gemeinden).

Mit einem ersten Treffen in Hannover haben am 24. April 2017 Sondierungsgespräche zwischen dem Deutschen Nationalkommitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) und der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland begonnen.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Marienerscheinungen in Fatima (Portugal) hat Papst Franziskus am 13. Mai 2017 zwei der Seherkinder heilig gesprochen.

Bei der 8. Begegnungstagung des Evangelischen Bundes Sachsen mit Vertretern der Neuapostolischen Kirche in Nordostdeutschland stand das Thema Trinität im Mittelpunkt.

In Österreich hat eine Gemeinde Kindergärten, Schulen und das Rathaus mit Aufklebern ausgestattet, die angeblich vor den schädlichen Wirkungen der WLAN-Strahlung schützen sollen.

Im Rundbrief 1/2017 des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes (REMID) thematisiert ein Artikel die religionspolitische Dimension von Statistiken über Religionsgemeinschaften und deren Mitgliederzahlen.

Die Zeitschrift „Buddhismus aktuell“ bringt in ihrer Ausgabe 1/2017 einen umfangreichen Artikel, der zu einer Reform des tibetischen Tulku-Systems aufruft.

Im Stil eines Mini-Kirchentages (einschließlich „Markt der Möglichkeiten“) haben verschiedene atheistische Verbände unter Federführung der dafür gegründeten Gesellschaft „Deutscher Humanistentag gGmbH“ im Juni nach Nürnberg zum „Humanistentag 2017“ eingeladen.

Die Religionsgemeinschaft von Jehovas Zeugen ist in Russland verboten worden. Das Oberste Gericht Russlands hat die Beschlagnahmung des Besitzes angeordnet.

Bei ihrer Tagung im März in Magdeburg hat die Vereinigung Evangelischer Freikirchen einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Präsident der VEF wurde der Generalsekretär des Bundes Evangelisch - Freikirchlicher Gemeinden, Christoph Stiba (49).

Tagung der Zentralkonferenz der Ev.-meth. Kirche in Deutschland
Portrait Bischof Rückert

Der Reutlinger Pastor Harald Rückert wurde am 15. März 2017 von der in Hamburg tagenden Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland zum neuen Bischof in Deutschland gewählt. Am 19.03.2017 wurde er mit einem Gottesdienst feierlich in sein Amt eingeführt.

Thaye Dorje, der für viele als 17. Karmapa und damit Leiter der Karma-Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus gilt, hat zum Erstaunen seiner Anhänger überraschend geheiratet. In einer privaten Zeremonie in Neu Delhi heiratete der 33-jährige seine 36-jährige Jugendfreundin Rinchen Yangzom.

Nachdem jahrzehntelang keine öffentlichen Aktivitäten dieser Religionsgemeinschaft in Sachsen zu beobachten waren, haben nun in Dresden zwei Abende mit Vorträgen der „Stiftung Gralsbotschaft“ stattgefunden.

Die „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ - umgangssprachlich bekannt als „Mormonen“ hat gemäß der von ihnen selbst veröffentlichten Statistik erstmals über 40 000 Mitglieder in Deutschland. Diese verteilen sich auf 164 Gemeinden.

Der Gründer der „Organischen Christus-Generation“ (OCG) und Erfinder der „Anti-Zensur-Koalition“ (AZK) Ivo Sasek steht in der Schweiz vor Gericht, weil er im Rahmen der AZK-Konferenz im November 2012 der Holocaustleugnerin Sylvia Stolz „eine Plattform geboten“ habe, „um ihre rassendiskriminierend

screenshot Königreich Deutschland

Das Landgericht Halle hat am 15. März 2017 den selbsternannten „König von Deutschland“ Peter Fitzek zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Das Gericht befand ihn der Untreue im Zusammenhang mit seinen unerlaubten Bankgeschäften für schuldig.