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Zeitschrift

Anastasia-Bewegung: Blut-und-Boden-Ideologie in ökologischer Naturidylle

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Artikel
Blut-und-Boden-Ideologie in ökologischer Naturidylle
Abkürzung
PMCT
Ordensnamen
Der Mönchsritterorden der Herren vom Tempel

Der Orden sieht sich in der Tradition des alten Ordens der Templer und suggeriert eine geheime Weiterführung des alten Tempelordens nach dessen Auflösung 1312.

Der Orden wirbt damit, dass nur diejenigen die wahre Geschichte kennen würden, die das Erbe des Ordens tragen - was dieser Orden für sich beansprucht. Der Orden würde nun endlich „aus der Anonymität“ heraustreten und die Wahrheit bekennen. Dabei beruft er sich auf „renommierteste Historiker“, um historische Tatsachen „richtig zu stellen“.

Gegründet wurde der Orden 2007 in Brisbane. Der Orden grenzt sich von „Hobby- und Sozialrittervereinen“ ab und warnt vor unseriösen, esoterischen, christlichen oder freimaurerischen Gruppen.

Der PMCT hat dem christlichen Glauben abgeschworen. Die Glaubensfrage sei irrelevant - nun gehe es um „tiefes, inneres Wissen“ und um „ die direkte Erfahrung dessen, was ist“. Betont wird der templerische Geist des Mystizismus oder des Übernatürlichen, sowie die Templer als „Besitzer der Erkenntnis der Wahrheit“. Der Orden wirbt mit dem Tempel Atlit - diese Burg ist heutzutage allerdings militärisches Sperrgebiet und wird von der islaelischen Marine als Trainingsgebiet genutzt.

Haupsitz des Ordens ist eine Postboxadresse in Australien. Der Orden hat eine Komturei in Leverkusen. Aus der Website geht nicht hervor, dass es tatsächlich ein Ordensleben/ eine Ordensgemeinschaft gibt.

 

Komtur
Dr. phil David Elias Meir
PCMTH international
Albert Einstein Straße 54
D 51373 Leverkusen

Komtur (Theologe)
Dr. phil. Ramon Ximénez de Santiago

Komtur
Dr. phil.Theodor v. Schöning

Hauptsitz:

PCMTH international
Département du Grand Maître
de l'Ordre du Temple
Siège supreme / Supreme Headquarters
Stronghold of the Temple Atlit
Westwood Atlit Road
GPO Box 888
Brisbane QLD 4008
Australia

Quelle

 

Leitung

Dr.phil David Elias Meir
Dr.phil.Theodor v. Schöning
Dr.phil. Ramon Ximénez de Santiago

Wappen rotes Kreuz auf weißem Grund - viergeteilt und blau-gelbe Streifen dahinter Ritter und goldene Krone
Webadresse
https://pcmthdietempelherren.org/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Gründungsjahr
2007
Zentrale international
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
CSLI

Lazarus Union bezeichnet sich als selbständiger, karitativ tätiger Hilfsdienst, der als Verein organisiert ist. Er ist international und nimmt Miglieder aus vielen Ländern auf. Er fungiert als „freundschaftlicher Dachverband“ für die Hilfswerke des Lazarus Ordens und koordiniert internationale Einsätze.

Die Lazarus Union wurde 2006 in Österreich gegründet.

Laut externen Quellen steht der Orden in Verbindung zu rechtsextremen Aktivitäten, z.B. zu einem rechtsextremen Netzwerke rund um deutsche Bundeswehrsoldaten und Polizisten. In der Vergangenheit arbeitete Lazarus Union laut Presse mit Uniter e. V. (rechtsextreme Aktivitäten) zusammen, beendete die Zusammenarbeit mit dem Verein aber nach eigenen Angaben nach Bekanntwerden durch die Presse. Lazarus Union bekannte, von diesen Aktvitäten nichts gewusst zu haben - in der Hoffnung, sich dadurch zu rehabilitieren. In einem offenen Brief dementiert der ehemalige Generalbevollmächtigte Wolfgang Steinhardt die Vorwürfe unsachlich und tritt als Reaktion auf die Vorwürfe der Presse - bzw. auf das „permanente Mobbing“ - aus der Lazarus Union aus. Uniter e.V. gehört zum rechtsextremen Netzwerk „Hannibal“. Der Verein besteht aus ehemaligen und aktiven Soldaten und Polizisten und wird mittlerweile vom Verfassungsschutz beobachtet. Gegen zahreiche Mitglieder und den Verein ergingen Strafbefehle wegen verschiedener Verstöße gegen Waffen- und Sprengstoffgesetze.

Die Arbeit von Lazarus Union basiert auf Freiwillige Mitgliedsbeiträgen, Sponsoren, Foundation Crosses, Verkauf von Uniformdevotionalien, Spenden, Schulungen und Vorträgen. Der Orden warnt vor zahlreichen Organisationen und Internetseiten, die vortäuschen, Lazarus Union zu sein und falsche Dokumente etc. ausstellen. Lazarus Union agiert nur unter der ZVR-Zahl 023914681 und ist von den Vereinten Nationen als NGO mit „Generalberaterstatus“ unter der UN-Erkennungsnummer 632158 registriert. Organisiert werden Flugtage und Investituren mit Militärkapellen. Geworben wird mit Hilfen, Ausflügen und Spenden für Obdachlose. Vergeben werden pseudomilitärische Orden und Dienstgrade sowie Ehrenritterschaften der Lazarus Union. Lazarus Union legt im Internetauftritt großen Wert auf Medaillen und Auszeichnungen - soziale Projekte, die der Orden laut Internetauftritt koordiniert, werden hingegen eher weniger beschrieben.

Zu Lazarus Union gehört der Lazarus Orden.

 

Sitz:
A-2100 Leobendorf, Burg Kreuzenstein, Österreich  ZVR-Zahl: 023914681

Zustelladresse:

LAZARUS UNION, c/o Oliver Gruber-Lavin, A-1079 Wien, Neubaugasse 17-19/2/20

Quellen:


 

Leitung

Neuer Generalbevollmächtigter Prof. Dr. Lothar Gellert

Seit 2015 ist Oliver Gruber-Lavin Generalsekretär der Lazarus Union. 2019 übernimmt Gruber-Lavin interimistisch als Generalbevollmächtigter die Leitung der Lazarus Union.

Er ist zudem Leiter des österreichischem Großpriorates Oliver Gruber-Lavin, akkreditierter Journalist und Mitglied des OeJC (Österreichischer Journalistenklub, Dozent in der Erwachsenenbildung, der sich selbst als „Priviligierter toxischer binärer weißer neurotypischer heteronormativer Cis-Mann“, „Universaldilettant“, Berufssoldat, Blauhelm in Syrien, Trainer & Coach für Kommunikation und Konfliktmanagement, beschreibt, sowie Autor einiger Bücher über politische und gesellschaftliche Themen ist („Haram Satire“, „Erinnerungen ans Millenium“ etc.)
Quellen:

Verbreitung

Es gibt eine internationale Vereinigung unabhängiger Großpriorate, zu denen gehören:

BRASILIEN Großprior: Chevalier Roberto Ortiz KLJ OMLJ

DÄNEMARK

DEUTSCHLAND (im Aufbau)

DOMINIKANISCHE REPUBLIK

DR KONGO Großprior: S.E. Bishof Ejiba Yamapia ECLJ

ENGLAND

FINNLAND

FRANKREICH Grand Commander: Chevalier Michel Bouillerand KLJ CMLJ

GOZO Großprior: The Reverend Monsignor Joseph Vella Gauci ECLJ

INTERNATIONAL Chancellor: Chev. Thomas W. Nash KCLJ

ITALIEN Großprior: Chevalier Luigi Sorge KLJ

KENIA

LAZARUS UNION (CSLI) Präsident: Senator Wolfgang Steinhardt KLJ

MALTA Großprior: The Reverend Monsignor Anton Gauci ECLJ CMLJ

MOLDAVIEN

ÖSTERREICH Großprior: Chevalier Oliver M. Gruber-Lavin Ochoa KLJ

RUMÄNIEN

RUSSLAND Großprior: Chevalier Vladimir Kirillovskikh KCLJ

SCHOTTLAND Großprior: H.E. Richard Comyns of Ludston GCLJ GCMLJ

SIZILIEN Großprior: Chevalier Gaetano Tamburella KLJ

SÜDAFRIKA Großprior: H. E. Steven Groeneveld GCLJ

UKRAINE Großprior: Chevalier Anton Savvov KLJ OMLJ

UNGARN Großprior: Chevalier Bela Danielisz KLJ CMLJ

VEREINIGTE STAATEN Großprior: S.E. Bishop Thomas Mount ECLJ

blaue Schrift Lazarus Union über grün-gelbem Wappen und NGO
Webadresse
https://www.lazarus-union.org/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
2006
Zentrale international
Abkürzung
OPCCTH
Ordensnamen
OPCCTH Tempelritter in der Moderne

Der Orden sieht sich in der geistigen Fortführung des alten Tempelritterordens (1312 aufgelöst), beansprucht jedoch keine direkte Abstammung. Im Internetauftritt wird transparent mit der Geschichte der Tempelritter und des OPCCTH umgegangen. Der Orden stammt aus der Linie des OSMTH unter Sousa Fontes, der das deutsche Priorat e.V. gegründet hat. Das deutsche Priorat sagt sich in den 90ern von Fontes los - weitere Abspaltungen folgten. Der abgespaltene Orden nennt sich OMCTH (Ritterorden Christi vom Tempel zu Jerusalem)/“OSMTH, deutsches Großpriorat e.V.“ (Köln). Im Zuge von Reformbewegungen gründet sich schließlich 2011 der OPCCTH, der sich wieder verstärkt spirituellen Inhalten widmet. Mutterorden ist der OMCTH unter Großprior Werner Rind (2021 verstorben).

Der OPCCTH will Tradition und Ehre des historischen Templerordens bewahren - und das im Gemeinschaftssinn des General-Konventes - ritterliche Ethik und Spiritualität leben, dem Wort Christi in Demut folgen, Armen und Kranken helfen.

Der Weg zum vollwertigen Ordensmitglied verläuft dreistufig und dauert drei Jahre. Im Zentrum steht das religiöse Leben: Gebete, Meditations- und Einkehrtage, Gottesdienste und Glaubensgespräche, kulturelle Begegnung und Erfahrung in Kunst, Musik, Architektur und Malerei und Referate, Vorträge und Meinungsaustausch.

 

Sitz des Ordens:

OPCCTH e.V.
c/o Wolfgang Hänisch
Westendorfstr. 19a
58675 Hemer

Quellen:

Leitung

Wolfgang Hämisch
Ordenskaplan des OPCCTH Reinhard Edeler

rotes Kreuz auf weißem Grund
Webadresse
http://opccth.de
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründer
2011
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OT
Ordensnamen
Deutschherrenorden
Deutschritterorden
Deutschorden

Der Deutsche Orden stammt aus der Zeit der Kreuzzüge. Seit 1191 ist er päpstlich anerkannt. Er ist ein römisch-katholischer klerikaler Orden mit Hauptsitz in Wien.

Heutige Hauptaufgabe des Ordens ist Helfen und Heilen - die Arbeit in der Pfarrseelsorge und in sozialen Einrichtungen. Der Orden verfügt über sechs Pfarrverbände und über 60 Einrichtungen des Sozialunternehmens Ordenswerke.

Amt des Hochmeisters
Singerstraße 7/I
1010 Wien 

Deutsche Brüderprovinz:

Priorat des Deutschen Ordens:
Klosterweg 1
83629 Weyarn


 

Leitung

Hochmeister: Frank Bayard

Verbreitung

etwa 1000 Mitglieder global

schwarzes Kreuz auf weißem Grund
Webadresse
https://www.deutscher-orden.de/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1191
Zentrale international
Zentrale in Deutschland

Das Großpriorat Österreich gehört zur internationalen Vereinigung unabhängiger Großpriorate. Der Hospitalische Orden des Heiligen Sankt Lazarus sieht sich in der Fortführung des alten Lazarusordens aus dem 12. Jh, der 1830 offiziell aufgelöst wurde.

Er hat sich dem Ritterideal in geistig philosophischer Ausrichtung verschrieben, sowie der Pflege von Werten und Idealen. Im Internetauftritt wird transparent dargestellt, dass der Orden aufgelöst wurde und es sich hierbei um eine moderne Neugründung handelt, die als Verein, nicht als Ritterorden, anerkannt ist.

Der Lazarusorden distanziert sich von Sekten und okkulten Gemeinschaften und nimmt nur Mitglieder mit einer besonderen „sozialen Stellung“ auf.

Die Internetseite des Ordens verfügt über kein rechtskonformes Impressum und nennt keine Namen. Die Einträge sind lange verjährt. Es wird mit Flugtagen, dem Oktoberfest, einer Website zum Diabetestag, geworben. Eine Vorstellung von sozialen Projekten ist hingegen nicht zu finden.

Der Orden ist Teil der Lazarus Union.

Quellen:

Leitung

Seit 2015 ist Oliver Gruber-Lavin Generalsekretär der Lazarus Union. 2019 übernimmt Gruber-Lavin interimistisch als Generalbevollmächtigter die Leitung der Lazarus Union.

Er ist zudem Leiter des österreichischem Großpriorates Oliver Gruber-Lavin, akkreditierter Journalist und Mitglied des OeJC (Österreichischer Journalistenklub, Dozent in der Erwachsenenbildung, der sich selbst als „Priviligierter toxischer binärer weißer neurotypischer heteronormativer Cis-Mann“, „Universaldilettant“, Berufssoldat, Blauhelm in Syrien, Trainer & Coach für Kommunikation und Konfliktmanagement, beschreibt, sowie Autor einiger Bücher über politische und gesellschaftliche Themen ist („Haram Satire“, „Erinnerungen ans Millenium“ etc.)
Quellen:

Verbreitung

Es gibt eine internationale Vereinigung unabhängiger Großpriorate, zu denen gehören:

BRASILIEN Großprior: Chevalier Roberto Ortiz KLJ OMLJ

DÄNEMARK

DEUTSCHLAND (im Aufbau)

DOMINIKANISCHE REPUBLIK

DR KONGO Großprior: S.E. Bishof Ejiba Yamapia ECLJ

ENGLAND

FINNLAND

FRANKREICH Grand Commander: Chevalier Michel Bouillerand KLJ CMLJ

GOZO Großprior: The Reverend Monsignor Joseph Vella Gauci ECLJ

INTERNATIONAL Chancellor: Chev. Thomas W. Nash KCLJ

ITALIEN Großprior: Chevalier Luigi Sorge KLJ

KENIA

LAZARUS UNION (CSLI) Präsident: Senator Wolfgang Steinhardt KLJ

MALTA Großprior: The Reverend Monsignor Anton Gauci ECLJ CMLJ

MOLDAVIEN

ÖSTERREICH Großprior: Chevalier Oliver M. Gruber-Lavin Ochoa KLJ

RUMÄNIEN

RUSSLAND Großprior: Chevalier Vladimir Kirillovskikh KCLJ

SCHOTTLAND Großprior: H.E. Richard Comyns of Ludston GCLJ GCMLJ

SIZILIEN Großprior: Chevalier Gaetano Tamburella KLJ

SÜDAFRIKA Großprior: H. E. Steven Groeneveld GCLJ

UKRAINE Großprior: Chevalier Anton Savvov KLJ OMLJ

UNGARN Großprior: Chevalier Bela Danielisz KLJ CMLJ

VEREINIGTE STAATEN Großprior: S.E. Bishop Thomas Mount ECLJ

 

weißes Kreuz auf rot-weiß-rotem Wappen, umgeben von grünem achtzackigem Lazaruskreuz
Webadresse
http://www.saintlazarus.at
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Abkürzung
OMTH
Ordensnamen
Neue Ritterschaft vom Heiligen Tempel in Jerusalem

Hierbei handelt es sich um eine ökumenische Ordensgemeinschaft, bestehend aus evangelischen und katholischen Mitgliedern, die zum Großteil aus kirchlichen Kontexten kommen. So sind auch evangelische Pfarrer, Lektoren, Organisten, Priesteramtskandidaten und katholische Pfarrer unter den Mitgliedern.

Ziel und Gründungsanliegen des Ordens ist es, in ökumenischer Gemeinschaft Gottesdienste zu feiern und dennoch in der eigenen Kirche verankert zu bleiben. Fra Gregor hat den Orden gegründet, nachdem er selbst einige Zeit Mitglied beim „OMTJ“ in Deutschland war. Er war 18 Jahre lang Prior. In dieser Zeit hat der Orden auch das Gebäude „die Arche“ in Karlstadt übernommen. Dieses - sehr alte - Haus wurde saniert und dient nun als Hospiz für Obdachlose und Hilfesuchende und als Gästehaus.

Der OMTH distanziert sich von Freimaurern und esoterischen Gemeinschaften und betont die kirchliche Bindung. Zentral ist das Leben nach den Grundsätzen des Evangeliums, soziales Engagement, humanitäre Hilfe und Bildungsarbeit.

Der OMT steht in Verbindung zum THHV (Tempelherrenhospizverein)

Die Zentrale:
Peter Höhn/ Manfred Goldkuhle
Kirchplatz 3
97753 Karlstadt

Quellen:

Leitung

Manfred Goldkuhle

Verbreitung

Der Orden hat Komtureien in Sankt Michael (Soest) und Sankt Georg (Karlstadt)

rotes Kreuz auf weißem Grund, dahinter ein Ritter, umgeben vom Namen des Ordens
Webadresse
https://www.omth.de/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
nur Männer
Gründer
Fra Gregor
Zentrale in Deutschland

Der Orden steht in der Tradition des ursprünglichen Lazarus-Ordens, welcher aus dem 12. Jh. stammt.

Mit der Julirevolution 1830 und der Abdankung des Königs Karl X. verlor der Orden die Protektion der französischen Könige und wurde schließlich unter König Louis-Philippe I. aufgelöst.

Im Internetauftritt wird ein Ende des Ordens zwar erwähnt, eine Information über weitere die Geschichte des Ordens (Neubegründung etc.) bleibt jedoch aus.

Im Orden kann man Fördermitglied auf Antrag werden - zum Vollmitglied wird man prinzipiell nur ernannt.

Der Orden steht in freundschaftlicher Verbindung zum

  • Ordo Equestri Sancti Bernadus - Großpriorat Deutschland OESB
  • zum OMTH-MCO
  • zum OMTH
  • zum Orden vom Heiligen Geist am blauen Band
  • und zum Ordo Militaris Teutonicus.


Postanschrift:

Ritter des Heiligen Lazarus zu Jerusalem – Priorat in Deutschland e.V.
Ordenskanzlei

Ligsalzstrasse 20
80339 München

Quellen:

 

Leitung

Lothar A. Kestler (Prior); Michael Kuhn (Kanzler); Ulf Schröder (Sekretär); Peter Theis (Tresorier)

Wappen mit grünem Kreuz auf weißem Grund achtzackig, dahinter schwarzer Vorhang von goldener Krone
Webadresse
https://www.lazarusorden.org
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Zentrale in Deutschland
Ordensnamen
Militärischer und Hospitalischer Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem
Lazarusorden

Der Orden steht in der Tradition des ursprünglichen Lazarus-Ordens, welcher aus dem 12. Jh. stammt und 1830 mit der Julirevolution und der Abdankung des Königs Karl X. die Protektion der französischen Könige verlor und schließlich unter König Louis-Philippe I. abgeschafft wurde.

Der Orden suggeriert eine, nach der Abschaffung, fortgeführte und ungebrochene Geschichte des Lazarusordens. Auf der Website beruft er sich dazu auf „zahlreiche neutrale Historiker“ und die These des britischen Historikers Peter Bander van Buren, der mutmaßt, dass der Orden weiterbestanden hätte. Dies lässt sich durch externe Quellen nicht bestätigen, auch fehlen Stimmen anderer Historiker.

1930 wurde der Orden „restauriert“ - mit Herzog von Sevilla als Generalleutnant. Patriarch ist der melkitisch-griechisch-katholische Patriarch (zur katholischen Kirche zugehörig) von Antiochien und dem Ganzen Orient, von Alexandrien und von Jerusalem, Josef I. Absi.

Hauptaufgabe des Ordens ist humanitäre Hilfe, im speziellen auch für Leprakranke. Zudem veröffentlicht der Lazarusorden geistliche Impulse und macht - in Deutschland - Werbung für die Kirchentage und Gottesdienste - und veröffentlicht Jahresberichte über die hospitalische Arbeit. Der internationale Orden steht nicht in Verbindung zu anderen Lazarusorden (wie z.B. diesem) und distanziert sich von jenen.

Hauptsitz des Ordens:

Administration:

Dame Marny A. Gilluly, DGCLJ
415 First Street, SE
Washington, DC 20003-1827, USA

Großmeister:
Dame Patricia Pedrazas Freeman, DLJ
C/ Claudio Coello, 112(Monasterio de Santo Domingo el Real)
ES 28006 Madrid, Spain


Sitz der Großballei Deutschland:

Pabststraße 1
99423 Weimar
(unter André Poppowitsch)

Sitz in Österreich:
Mahlerstraße 3/4/15
1010 Wien
Österreich
in Österreich: mit dem Statut einer Pia Unio nach kanonischem Recht (can 708 / CIC 1917)


Quellen:

Leitung

global:
Großmeister: Francisco de Borbon Graf von Hardenberg

Legitimer internationaler Rechtsträger des Ordens:
Fundacion Hospitalaria Internacional San Lazaro de Jerusalen
C/ Claudio Coello 112

(Monasterio de Santa Domingo el Real)
28006 Madrid - ES - Spanien


In Deutschland:
Bailli der Großballei: Clemens Stroetmann
Clemens Stroetmann (Michendorf), Vorsitzender,
Dr. Klaus Winter (Bad Lauterberg), Stv. Vorsitzender,
Dr. Eckhard Stegenwallner (Berlin),Stv. Vorsitzender,
André Poppowitsch (Weimar), Schatzmeister,
Isabelle Kuscher (Hannover), Schriftführerin

Verbreitung

Der Orden hat 44 Komtureien in 37 Ländern und rund 6.000 Frauen und Männer (global)

grünes Kreuz auf weißem Grund, dahinter goldener Vorhang von goldener Krone
Webadresse
https://www.st-lazarus.net/en/
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1930
Gründer
Herzog von Sevilla
Zentrale international
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
SMOTH 1804 OSMT

Der Orden sieht sich in der Fortführung des 1312 aufgelösten alten Tempelritterordens.

Auf der nicht seriös wirkenden Internetseite ist kein Impressum bzw. eine Adresse angegeben. Ein Großmeister wird nicht vorgestellt, aber zahlreiche Urkunden und Dokumente sind einsehbar. Eventuell ist der Großmeister laut einer Urkunde Roberto Amato Johannes. Als „Gran Visitatore U.S.A.“ erscheint ein Fr. Pompeo Mangieri im Briefkopf.

Es gibt Aufrufe zum Fundraising für die Ukraine und Fotos von Kranzniederlegungen vorm National World War II Memorial. SMOTH 1804 OSMTJ ist womöglich ein sehr kleiner Orden und besteht möglicherweise seit 2009. Der Orden steht der OSMTH Linie unter Sousa Fontes nahe.

Leitung

Roberto Amato Johannes

rotes Kreuz auf schwarz-weißem Wappen, dahinter Umhang herabfallend von goldener Krone
Webadresse
http://www.scmoth1804osmtj.org
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
2009
Zentrale international
Abkürzung
OESSH

Der OESSH ist ein Laienorden, der vom päpstlichen Stuhl als Ritterorden offiziell anerkannt ist (daneben ist nur noch der Malteserorden ein päpstlich anerkannter Ritterorden).

1868 wurde er von Papst Pius IX. konstituiert. Sein Ursprünge liegen im 11. Jh., allerdings steht er nicht in der Tradition der Kreuzzüge.

Der Orden wählt seine Mitglieder selbst aus und ist nicht politisch aktiv. Seine Ziele sind: die Sicherung der religiösen Heimat der Christen, vor allem im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem, die Unterstützung von Erziehung, Bildung und Ausbildung in Kindergärten, Schulen (u.a. 42 Patriarchatschulen mit 18.000 Schülern) und Universitäten, sowie die Sicherung eines menschenwürdigen Lebens (Krankenhäuser, Altenheime, Flüchtlingsarbeit etc.).

Der Orden sitzt am Palazzo Della Rovere Rom (Via della Conciliazione 33, Rom).

Quellen:

Leitung


Kardinal Großmeister: Fernando Kardinal Filoni

Verbreitung

30.000 Mitglieder in der Welt, davon 1.460 in Deutschland

rotes fünffaches Jerusalemkreuz
Webadresse
https://www.oessh.net
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1868
Gründer
Papst Pius IX.
Zentrale international
Zentrale in Deutschland
Ordensnamen
Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem

Bei diesem Orden handelt es sich um den protestantischen Johanniterorden, der aus der Ballei Brandenburg des Ritterordens der Johanniter/Hospitaller hervorging (der verbleibende Orden ist der katholische Malteserorden) und 1852 durch König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen aufgrund seiner durch den Westfälischen Frieden anerkannten landesherrlichen Souveränität wiederhergestellt wurde.

Der Johanniterorden verfolgt seit der Gründung das Ziel, Kranke zu pflegen und für den christlichen Glauben einzustehen. Er hat ca. 4100 Ordensmitglieder. Herrenmeister ist Dr. Oskar Prinz v. Preußen.

Symbol des Ordens ist das Achtspitzige Weiße Kreuz. Es steht für den Opfertod Christi und die acht Seligpreisungen.

Der Orden ist in 22 Genossenschaften gegliedert. Der katholische Teil des Ordens, der Malteserorden, steht mit den evangelischen Zweigen in ordensbrüderlicher Verbindung.

Der Johanniterorden besitzt eine eigene Ethikkomission und hilft global mit zahlreiche humanitären Projekten. Die Johanniter sind eine internationale Gemeinschaft und verfügen über eine Johanniter-Stiftung, eine Johanniter-Schwesternschaft, eine Johanniter-Unfall-Hilfe, eine Johanniter-Hilfsgemeinschaft, Johanniter Seniorenhäuser etc.

Der Johanniterorden ist ein altrechtlicher Verein, der seinen Sitz in Berlin hat:

Finckensteinallee 111
D-12205 Berlin

Quellen:

Leitung

Herrenmeister ist Dr. Oskar Prinz v. Preußen

Verbreitung

ca. 4100 Ordensmitglieder

achtspitziges weißes Kreuz auf rotem Grund
Webadresse
https://www.johanniter.de
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1852
Gründer
König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
O.S.M.T.J.
Ordensnamen
The Knights Templar
The Sovereign and Military Order of the Temple of Jerusalem

OSMTJ sieht sich in der Nachfolge alten Orden der Tempelritter (1312 aufgelöst).


Im Jahr 1804 wurde durch Bernard-Raymond Fabré-Palaprat eine Organisation gegründet, die sich als „wiederhergestellter“ Templerorden verstand. 1932 wurde dieser als OSMTJ in Brüssel registriert. Als der Großmeister Antonio Campello Pinto de Sousa Fontes seinen Sohn zum Nachfolger bestimmen wollte, führte das innerhalb des Ordens zu Unstimmigkeiten und gipfelte schließlich in einem Schisma. Ein neuer Zweig OSMTJ unter Großmeister Antoine Zdrojewski spaltete sich ab. Der Orden unter Fonte bestand unter dem lateinischen Namen OSMTH und unter seinem Sohn weiter. Auch der Orden unter dem neugewählten Großmeister Antoine Zdrojewski erlebte in den 90er Jahren und später Spaltungen. Der hier beschriebene Orden ist eine Abspaltung davon.

2020 wurde Ronald Scott Mangum vom OSMTJ unter Haimovici ausgeschlossen, da er versucht hat, unrechtmäßig Großmeister des Ordens zu werden. Mangum gründete daraufhin einen eigenen - diesen - Orden. Mangum steht im Zwist mit seinem alten Orden. Auf seiner Internetseite wird dieser Bruch nicht erwähnt, sondern nur das Amtsende von Haimovici. Der Orden suggeriert, dass die Großmeisterlinie ungebrochen von Fabre-Palaprat weitergelaufen sei.

Obwohl der Orden erst 2020 gegründet wurde, besteht er darauf, der einzig wahre, offizielle Tempelritterordens Großbritanniens zu sein. Angeblich hätte er über 50 Priorate mit über 1000 christlichen Mitgliedern. Andere Tempelrittergruppen hätten mit ihm nichts gemein und seien zumeist ohnehin freimaurerisch aktiv. Den Freimaurern steht der Orden kritisch gegenüber. Die Internetseite des Ordens ist fragwürdig und enthält zum Großteil Angriffe auf andere Templerorden.

Im Internetauftritt hat der Orden kein Impressum und gibt keine Meldeadresse an.

Quellen:

in der Mitte Wappen mit rotem Kreuz auf weißem Grund umgeben von zwei Damen , im Hintergrund zwei Flaggen und eine Krone, hauptsächlich grau-rot
Webadresse
https://www.knightstemplar-wales.org
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Abkürzung
SOMECT
Ordensnamen
Spanischer Tempelritterorden SOMECT

SOMECT beansprucht keine direkte Verbindung zum 1312 aufgelösten Tempelritterorden, sondern sieht sich als Fortführung der templerischen Ideale. Es handelt sich um einen spanischen Orden und die Amtssprache ist Spanisch (spanische Website des Ordens: http://somectinternacional.es/).

Nach einer kostenfreien Probezeit beträgt der Jahresbeitrag 100 Euro für Ritter ohne weitere Pflichten beträgt (mit höherem Rang erhöht sich der Beitrag). Die Gesamtausstattung (Mantel, Kreuz, Ring) kostet 180 Euro. Zur Aufnahme gehört eine kleine Prüfung zur Geschichte des Ordens in Form eines Fragebogens.

Die deutsche Webseite ist in weiten Teilen ungepflegt/ohne Inhalt. 

Sitz in Spanien:
C. Holanda, 4, 45200 Illescas, Toledo, Spanien

Quellen:

Leitung

Ordens-Großmeister: Don Armando Mendez Serrada
Für das deutsche Konsulat ist Bernd Jäger verantwortlich
 

rot-weißes Wappenmit goldenen Flügeln, oben zwei Schwerter, umgeben von goldenem Lorbeer
Webadresse
http://www.somect.de/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Zentrale in Deutschland

Der Großpriorat von Deutschland geht auf den Freimaurer Dr. Theodor Vogel zurück, der der erster Großmeister des Ordens war. Der Orden steht in enger Verbindung zur Freimaurerei.

Der Weg des Rittertums wird als Notwendigkeit auf dem Weg eines Freimaurers angesehen. Betont wird das freimaurerische Verschwiegenheitsgelübde und das innere Mysterium der Freimaurerei. Von den Mitgliedern wird erwartet, dass sie sich als Freimaurermeister einem Kapitel des York Ritus oder einem Kapitel des Royal Arch anschließen. Darauf basierend wird dann der Weg zum Tempelritter eingeschlagen.

Sitz des Ordens:

Grosspriorat Von Deutschland
Ton Meuwissen
Herkenrathstr. 6
52525 Waldfeucht
Deutschland

Quellen:

Leitung

Großmeister des Großpriorates von Deutschland: Antonius T.J. Meuwissen

Verbreitung

Der Orden besitzt mehrere Präzeptoreien:

Präzeptorei Nr.1 “St. Andreas” Frankfurt

Präzeptorei Nr.2 “Hansa” Detmold

Präzeptorei Nr.3 “Erasmus” Soest

Präzeptorei Nr.4 “Pilgrims” Bielefeld/Herford (englischsprachig)

Präzeptorei Nr. 6 “Arabia” in Arabien

Präzeptorei Nr.7 “St. George” Rheindahlen (englischsprachig)

Präzeptorei Nr.11 “Ocko I. ten Broke” Vestoverledingen

Präzeptorei Nr.12 “Johannes von Jerusalem und Askalon” Dresden

Präzeptorei Nr.13 “St. Ansgar” Bremen

Präzeptorei Nr.14 “Parzival” Berlin

Wappen in schwarzweiß mit rotem und weißen Kreuz, Ritter mit Krone dahinter
Webadresse
https://www.tempelritter-deutschland.de
Ordenstradition
Kooperation
Mitglieder
nur Männer
Gründer
Dr. Theodor Vogel
Zentrale in Deutschland
Ordensnamen
Trinitarion des orientalisch-orthodox-katholischen und kreuzritterlichen Chor- und Hospitaliter-Ordens der Templer e. V.
Orden der Templer

Der Orden ist eine klösterliche Lebensgemeinschaft in München. Er sieht sich in der Nachfolge des 1312 aufgelösten Tempelritterordens. Das Trinitarion der Templer e.V. ist eine gemeinnützige Organisation des Ordens, vor allem zur Betreuung und Unterstützung notleidender Bürger. Im Speisesaal erhalten Menschen zubereitete Speisen aus gespendeten/teils gekauften Lebensmitteln.

Die Mitglieder, Männer wie Frauen, leben nach strengen Regeln gemeinsam zusammen. Ihr Domizil ist eine 1880 errichtete Villa des Hofgoldschmieds und Juweliers Karl Winterhalter. 1968 hat der Orden diese von der Stadt München übernommen und einen Glockenturm mit Zwiebelhaube angebaut.

Die urspüngliche Glaubensgemeinschaft wurde 1936 von Karl Hirn gegründet. Seit 1974 ist der Orden im Vereinsregister eingetragen.
Zu den Grundregeln gehören ein Leben in Armut, Weltentsagung, Stillschweigen und Gehorsam und feste Gebetszeiten, sowie Dienst und die tatkräftige Hilfe für den notleidenden Mitmenschen. Ehelosigkeit ist kein Gelübde.

Jedes Mitglied im Orden bekommt einen neuen Namen. Weltliche Namen werden nicht mehr verwendet. Insbesondere an die Presse werden die weltlichen Namen nicht weitergegeben, weswegen schwierig festzustellen ist, wer tatsächlich hinter dem Orden steht.

Sitz:
Birkenleiten 35
81543 München

Quellen:

 

Leitung

Dom Augustinus

rotes Kreuz auf weißem Grund mit jeweils zwei Zacken
Webadresse
https://ordendertempler.de
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1936
Gründer
Karl Hirn
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OSMTH

Die Internationale Komturei Bonn gehört zur Internationalen Templergemeinschaft Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani (OSMTH - http://osmth-selbstaendige-komtureien.de). Die Komturei sieht sich nicht in der direkten Nachfolge der Tempelritter, aber als geistige Fortführung der Templerideale. Der Orden ist ökumenisch, säkular und autonom, bekennt sich zu Menschenrechten und zur Demokratie und unterstützt soziale Projekte.

Sitz der Internationalen Komturei Bonn ist:
Am Lambertushof 28 Alfter NRW 53347

Quelle:

Leitung

Komtur: Prof. Dr. Raphael Breidenbach

Wappen mit rotem Kreuz auf weißem Grund, umgeben von Ranken, Aufschrift veritas vos liberabit
Webadresse
http://www.osmth-bonn.de
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OSMTH

Die Freie OSMTH Komturei Basel gehört zur internationalen Templergemeinschaft Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani (OSMTH - http://osmth-selbstaendige-komtureien.de). Die Komturei sieht sich nicht in der direkten Nachfolge der Tempelritter, aber als geistige Fortführung der Templerideale. Der Orden steht für ritterliche Ideale im Alltag, christliches Engament, den Dialog zwischen religiösen Gemeinschaften, Menschlichkeit und Toleranz, Gerechtigkeit und den Schutz des religiösen Lebens. Er bezieht sich auf das Erbe der alten Tempelritter (1312 aufgelöst) und spendet in soziale Projekte. Die Komturei distanziert sich von Sekten und Geheimbünden.

Quellen:

Leitung

Ordenskaplan: Martin Schwitter

viergeteiltes Wappen, zwei rote Kreuze auf weißem Grund, und schwarz auf weißem Grund
Webadresse
https://osmthbasel.jimdofree.com/
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
2014
Abkürzung
OSMTH

Die Autonome Templerkomturei Rotenburg "St. Ansgar" gehört zur Internationalen Templergemeinschaft Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani (OSMTH - http://osmth-selbstaendige-komtureien.de). Die Komturei sieht sich nicht in der direkten Nachfolge der Tempelritter, aber als geistige Fortführung der Templerideale. Der Orden steht für christlich-ökumenisches Engagement, den Geist der Geschwisterlichkeit und das Streben nach sozialer Gerechtigkeit. Er bezieht sich auf das Erbe der alten Tempelritter (1312 aufgelöst) und spendet in soziale Projekte.

Der Hauptsitz ist in Ahausen:
Hauptstraße 15, 27367 Ahausen

Quellen:

Leitung

Markus Notzon
Dr. Claus Kock
Delia Wehlandt

viergeteiltes Wappen mit zwei roten Kreuzen auf weißem Grund, rote Burg auf grünem Grund und schwarz auf gelbem Grund
Webadresse
http://tempelritter-rotenburg.de
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OSMTH

Die Autonome Templerkomturei Süpplingenburg St. Johannes gehört zur Internationalen Templergemeinschaft Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani (OSMTH - http://osmth-selbstaendige-komtureien.de). Die Komturei sieht sich nicht in der direkten Nachfolge der Tempelritter, aber als geistige Fortführung der Templerideale.

Hauptsitz:

OSMTH Komturei Süpplingenburg

St. Johannes, Kaiser-Lothar-Str., 38153 Süpplingenburg

Quellen:

viergeteiltes Wappen, zwei mal rotes Kreuz auf weißem Grund, Löwe und Burgtum
Webadresse
http://www.tempelritter-suepplingenburg.de
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OSMTH

Die Autonome Templerkomturei Regensburg „Leonhard von Noblat“ gehört zur internationalen Templergemeinschaft Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani (OSMTH - http://osmth-selbstaendige-komtureien.de). Die Komturei sieht sich nicht in der direkten Nachfolge der Tempelritter, aber als geistige Fortführung der Templerideale. Der Orden steht für christlich-ökumenisches Engagement, den Geist der Geschwisterlichkeit und das Streben nach sozialer Gerechtigkeit. Er bezieht sich auf das Erbe der alten Tempelritter (1312 aufgelöst) und distanziert sich von Freimaurern, Esoterik und Geheimgesellschaften.

Hauptsitz ist in Schwandorf:
Autonome Templer-Komtorei OSMTH – Protektorat Bayern
Wackersdorfer Str. 58
D-92421 Schwandorf

Weitere Ordenshäuser sind die OSMTH Templerordenhäuser in:
Bodenkirchen (Dr. Werner Volker Csech · Litzelkirchen 8 · 84155 Bodenkirchen), Passau (Roland Spohrer  Niederhart 14 Tiefenbach 94113) und in Aicha vorm Wald (Roswitha Ebner, Am Dichtlacker 6, 94529 Aicha vorm Wald)

Quellen:

Wappen viergeteilt mit Tatzenkreuz, Löwe, Schlüsseln und Stabkreuz
Webadresse
https://www.osmth-templer-regensburg.de/
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
2010
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OSMTH

Bei OSMTH handelt es sich um eine Gemeinschaft selbstständiger Tempelritter-Komtureien in Deutschland. Zur Gemeinschaft gehören:

Komturei Regensburg (Internet)
Komturei Süpplingenburg (Internet)
Komturei Basel (Internet)
Komturei Rotenburg (Internet)
Komturei Bonn (Internet)
Komturei Saarlouis (zurzeit nicht verfügbar)

Die Komtureien verbleiben unabhängige und eigenständige Komtureien.


Hauptadresse:
Danziger Str. 2 a
D-38108 Braunschweig

Quelle:

Leitung

Ansprechpartner ist Bernd Kaufmann. Die Gemeinschaft wird vertreten durch Komtur: Markus Notzon.

rotes Templerkreuz auf weißem Grund
Webadresse
http://osmth-selbstaendige-komtureien.de/
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
A.O.T.
Ordensnamen
Der Templer Orden A.O.T. (Ankh Ordo Templorum)

Der Orden sieht sich in der Fortführung des 1312 aufgelösten Tempelritterordens und suggeriert eine geheime Fortführung dessen. Betont wird die besondere Bedeutung des alten Ordens der Tempelritter für die Schweiz.

Im Internetauftritt werden angebliche geschichtliche Fakten angebracht, die jedoch falsch sind, wie z.B. eine geheime Fortführung des alten Ordens nach der Auflösung 1312 (insbesondere in der Schweiz), die alten Templer als Erfinder des Bankenwesens. Auch würde die Schweizer Flagge angeblich auf die Templer zurückgehen und die Templer sollen das Rote Kreuz gegründet haben. Angeblich wäre auch der französische Kaiser Templer gewesen. Der Templerorden ist gleichzeitig der deutsche Tempelorden (Der Templer Orden A.O.T.): https://der-templer-orden.de/

Der Orden ist stark esoterisch geprägt. Ziel ist, die Spiritualität der alten Templer als eigentlichen Sinn des Lebens und größtes Geheimnis aller Zeiten zu verstehen und zu leben. Es geht darum, sich abseits der oberflächlichen Masse zu orientieren, das Ego loszulassen, Besserwisserei zu unterlassen, ein morphogenetisches Feld zur Rettung des Planeten zu schaffen, sowie die Umwertung aller Werte, Umgang mit dem Bösen, das Öffnen der Augen und Ohren und das Erkennen der Wahrheit (hinter den Schein schauen). Festgefahrene Gedankensysteme sollen gelöst werden: „Die Wahrheit muss einfach sein“ betont der Inhaber der Website. Er geht davon aus, dass sich Gedanken grundsätzlich verwirklichen, dass jeder Mensch ein Mensch und ein Gott zugleich ist – und dass letztlich alles Gott ist. Mittels Methoden der positiven Psychologie sollen negative Gedankensysteme durch allumfassende Liebe verändert werden. Der Ordensgemeinschaft geht es um „selbstständiges“ Denken und „Selbstbewusstsein“. Besonders stark wird der Gemeinschaftsaspekt der Vereinigung hervorgehoben. Eine besondere Rolle spielt die Verschwiegenheit darüber, was im Orden passiert. Die Templer hätten streng geheime Rituale praktiziert, die sie nur wenigen Auserwählten zur Verfügung gestellt hätten.

Es werden insbesondere Menschen angeworben, die einsam sind, unzufrieden im Alltag und existenzielle Fragen haben. Der Orden wirbt nicht zuletzt mit hochtrabenden Versprechen: Er sei die „Lösung aller Ihrer Probleme“ für materiellen Erfolg - und zwar die einzige Lösung für persönliche Fragen, Spiritualität und den Zugang zur eigenen Seele. Der Orden verspricht innerere Überzeugung, Begeisterung, Erfolgsbewusstsein, geheimes Wissen, Veränderung der Welt (durch "das Resonanzgesetz") und Schöpferkraft.

Bei dieser Form von Heilsexklusivismus in Kombination mit dem Verschwiegenheitsgrundsatz und den illusorischen Versprechen ist größte Vorsicht geboten.

Adresse des Ordens:

Der Templer-Orden A.O.T.
Dipl.-Theologe Günter D. Bok
Finkenhausen 2
D-88699 Frickingen

Der Gründer des Ordens (kath. Diplomtheologe und Heilpraktiker - laut Internetauftritt) ist gleichzeitig in diesen Bereichen tätig: B. Baghwan, Quadrinity-Prozess, Hypnose-Seminar, Feuerlauf, Selbsterfahrung, Kosmologie, Gesprächstherapie, Emotional-Therapie, Rebirthing, Autogenes Training, Reinkarnations-Analyse, Rhetorik, Hirt-Methode, Zeitmanagement, Selbstsicherheitstraining, Psychohygiene, Gesprächsführung, Kommunikationstraining, Hypnose, Emotional- Therapie, Kooperationstraining, Selbsterfahrung, Supervision u.a.

Er gründete 1988 den Verein „Therapeutische Familie St. Diego“ in Tettnang, 2008 den Deutschen Templer-Orden und eröffnete 2012 eine „Theologischen Praxis“. Im eigenen Internetauftritt wirbt er mit Angeboten zum „schnellen Geld verdienen“ („Ganz simpel, ganz einfach, und wirklich JEDER kann das!“) in Heimarbeit mit dem „Schlüssel zum Internet-Erfolg“ und dem Versprechen von dutzenden Zahlungseingängen – quasi über Nacht.

Quellen:

rotes Kreuz auf weißem Grund umrandet mit "Simplex Veri Sigillum" und Der Templer Orden A.O.T.
Webadresse
https://schweizer-templer-orden.jimdofree.com/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
2008
Gründer
Günter D. Bok
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
O.S.M.T.J.
Ordensnamen
l'Ordine Templare O.S.M.T.J.

Der Orden gehört zur Organisation Mondiale des Templiers OR.MO.TE. Hauptsitz des OR.MO.TE. O.S.M.T.J. ist in der Schweiz, Lugano CHE-317.305.840.

Adresse:
Associazione OR.MO.TE Organisation Mondiale des Templiers
Via Curti 5
6900 Lugano, Tessin
 

Quellen: 


 

Leitung

Personen mit Entscheidungsbefugnis:

  • Alberto Zampolli (Präsident)
  • Valerio Augusto Francini (Vice-president)
  • Fabrizio Luca Vescovi (Mitglied)
Verbreitung

Der Organisation Mondiale des Témpliers gehören Orden in Frankeich, Spanien und Italien an.

Rotes Kreuz auf schwarz/weiß geteiltem Hintergrund mit Wappen und Schwertern in der Mitte
Webadresse
http://www.osmtj-gpli.it/
Ordenstradition
Gründungsjahr
1998
Zentrale international
Abkürzung
O.S.C.T.
Ordensnamen
Der souveräne Christustempelorden

Der spanische Orden versteht sich als gedankliche Forführung des Tempelritterordens, ohne eine direkte Abstammung zu beanspruchen. Jedoch geht der Orden davon aus, dass das geistige Erbe der Tempelritter seit der Auflösung 1312 stetig fortbestand und wuchs. Der O.S.C.T. glaubt an einen „ewigen Tempel“, der schon vor der Gründung und noch nach der Auflösung bestand.

Der Orden ist stark esoterisch orentiert und nutzt entsprechendes Vokabular. Im Internetauftritt kommt immer wieder der universelle „Geist“ des Tempelordens zur Sprache, sowie Gesetze des Weltalls (Zahlen, Farbe, Harmonie etc.), die Vorhersehung des Tempelordens und sein Bezug zum „Ganzen“, der „Plan“, „Verbundenheit“, die drei Sphären „des Körper, der Seele und des Geistes“, das Bewusste und Unbewusste und die „Erleuchtung“, sowie apokalyptische Formulierungen.

Der Orden strebt eine Eins-werdung von Christentum und Islam an. Auch das hängt mit der esoterischen Weltanschauung zusammen (Polaritäten vereinigen) und wird als Bedingung für die Wiederkunft des Parakleten betrachtet. Der Orden betont, dass er nicht Teil einer Kirche sei, sondern „Quelle und Inspiration“ nur in Christus fände. Auch Juden und Muslime seien eingeladen, dem Orden beizutreten, sollen sich aber zu Christus bekennen und taufen lassen – dürften ihren eigenen Glauben aber daran anschließend vertiefen. Der Orden suggeriert, dass es letztlich darum geht, sich dem Orden anzuschließen und alles aufzugeben. Dabei will der Tempelorden keine Religion sein, sondern „Religion schlechthin im christlichen, universellen und kosmischen Sinn“.

Bedingung, um dem Orden beizutreten ist der Besuch eines Laienseminars.

Grundregeln des Ordens sind:
- Zu Beten
- Zu Hören
- Die eigenen Gedanken, seine Gesten und die eigene Sprache zu beherrschen
- Seine Mängel, sein Verlangen zu besiegen
- Seine persönlichen Lücken zu schließen
- Im Orden anwesend zu sein
- Sich aktiv an den Arbeiten zu beteiligen
- Im Sinne des Ordens jeden Moment seiner Existenz zu leben
- Seinem Nächsten zu dienen, wer immer es auch sein mag



Sitz des Ordens ist eine spanische Postboxadresse:

O.S.T.C. apartado de correos 20.089 c.p. 28080 de Madrid España

Da aus dem Internetauftritt der Ordensgemeinschaft weder Namen, noch seriöse Adressen (nur eine Postboxadresse) hervorgehen, und der Orden stark esoterisch, psychologisch („eigene Lücken schließen“) und verschwörerisch auftritt, wirkt der Orden nicht seriös. Auch deutet nichts darauf hin, dass es diesen Orden jenseits der Webseite tatsächlich gibt.

Quellen:

Zwei Ritter auf einem Pferd in weiß im roten Kreis mit spanischer Umschrift
Webadresse
http://www.ordendeltemple.org/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1985
Zentrale international
Abkürzung
OSMTHU
Ordensnamen
The Templar Globe

Der OSMTHU sieht sich als ein von den altem Tempelrittern (1312 aufgelöst) inspirierter Orden.

Im Jahr 1804 wurde durch Bernard-Raymond Fabré-Palaprat eine Organisation gegründet, die sich als „wiederhergestellter“ Templerorden verstand. 1932 wurde dieser als OSMTJ in Brüssel registriert. Als der Großmeister Antonio Campello Pinto de Sousa Fontes seinen Sohn zum Nachfolger bestimmen wollte, führte das innerhalb des Ordens zu Unstimmigkeiten und gipfelte schließlich in einem Schisma. Ein neuer Zweig OSMTJ unter Großmeister Antoine Zdrojewski (1970) bildete sich. Der Orden unter Sousa Fontes bestand unter dem lateinischen Namen und seinem Sohn weiter.  Von der Linie des Großmeisters Sousa Fontes spaltete sich erneut der osmth.org ab. Der hier beschriebene Orden folgt der ("Anti-Sousa Fontes") Linie über Großmeister Antoine Zdrojewski. Auch dieser Orden spaltete sich in den 90ern Jahren. Die IFA (Internationale föderative Allianz) wählte Toro Garland, der ab 1999 Großmeister war - und spaltete sich damit vom alten Orden ab. Kurz darauf wurde dem Ordensnamen das „Universalis“ hinzugefügt, um ihn von den anderen Templerorden unterscheidbar zu machen. Nächster Großmeister wurde Antonio Paris. Der Orden stammt aus der gleichen Linie wie dieser (mit Großmeister Antonio Paris). Offenbar kam es zwischen beiden zu einer Trennung. Seit 2018 ist Luis de Matos Großmeister.

Alle diese zum Teil konkurrierenden Orden entwickelten eigene Jurisdiktionen und tragen teilweise unterschiedliche Namen (OSMTH, SMOTJ, OSMTJ).

 

Das Emblem des OSMTHU sieht dem alten Orden nach Antoine Zdrojewski (Orde Souverain et Militaire du Temple de Jerusalem ) zum Verwechseln ähnlich.
Zum OSMTJ und OSMTH (d.h. zu allen Abspaltungen, die Gegner der Sousa Fontes Linie sind) pflegt der Orden brüderliche Kontakte. OSMTHU versteht sich als moderner Orden und betreibt einen Blog „The Templar Globe“.

 

Quellen: 

Leitung

Großmeister: Fr. Luis de Matos

zwei blaue Damen, roter Vorhang von einer goldenen Krone fallend, in der Mitte Wappen rotes Kreuz auf weißem Grund
Webadresse
https://osmthu.org
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1997
Gründer
IFA
Ordensnamen
Knights Templar Order

The Knights Templar Order sieht sich als Fortführung des 1312 aufgelösten Tempelritterordens. Der Orden wirbt damit, christlich orientiert, biblisch und antirassitisch zu sein, und Wert auf die Würde des Menschen zu legen.

Laut Eigenbeschreibung ist der Orden nicht politisch. Die Aufmachung der Internetseite verrät jedoch Gegenteiliges. Der Orden steht in enger Verbindung zum Fernsehsender "purgedTV" auf dem Menschen zu sehen sind, die aus guten Gründen in den allgemeinen Medien nicht (mehr) vorkommen, z.B. der rechtsextreme Politiker (BNP), mehrfach verurteile Holocausleugner und Hitler-Sympathisant Nick Griffin, der ebenso ein Mitglied des Ordens sein soll. Unter der Rubrik „Templar report“ veröffentlicht der Orden auf "purgedTV" eigene Videobeiträge. Dort wirbt der Orden mit  „alternativen Fakten“ und stellt eigene Bücher vor. Andere Beiträge stammen von Síol na hÉireann und von der „British freedom party“.

Der Orden wirbt mit Petitionen gegen die Burka. Auf der Website sind zudem zahlreiche Artikel gegen Abtreibung und die Ausbreitung des Islams zu finden. Der Orden bekennt sich als antifeministisch. Männer und Frauen seien zwei gleich, hätten aber unterschiedliche Aufgaben, worauf „healthy families“ basieren würden.

Im Ukraine-Krieg (2022) teilt der Orden russische Propaganda, spricht von „Neo-Nazis“ in der Ukraine und setzt sich gegen eine angebliche Kriegsrhetorik ein, die sich gegen das re-christianisierte Russland richte. Der Orden droht mit religiöser Selbstverteidigung, denn die Zeit des Debattierens und des Pazifismus seien vorbei. Zitiert wird Luk 22,36. Der Orden sieht sich in der Pflicht das Christentum kämpferisch gegen den fundamentalistischen Islam zu verteidigen.

Eine jährliche Mitgliedschaft kostet £59 bzw. $89. Zusätzlich benötigt jedes Mitglied eine komplette Templerausstattung (Mantel, Kreuz, etc.) für £595 bzw. $895. Die verschiedenen Mitgliedschaftspakete ("Membership Packs, Packages and Full Packages) sind gleich online buchbar - unter zwei Buttons, die dem Besucher der Website immer wieder präsentiert werden. Im Online Shop des Ordens sind Waffen aller Art, Templeraustattungen, Kreuze, Flaggen, Anstecker zur Erinnerung an gefallene Soldaten, bedruckte Shirts gegen Impfungen, Covid und dem Aufruf zum Widerstand zu finden.
Titel, die innerhalb des Ordens gelten, werden nicht außerhalb verwendet.

Sitz des Ordens ist eine Postboxadresse in den USA (Utah):

Knights Templar
PO BOX 2431
SANDY, UT, 84091

 

Quellen:

Verbreitung

Ca. 5000 Mitglieder weltweit.

Publikationen

Zahlreiche Publikationen von Büchern, außerdem Beiträge bei purgedTV und ein eigener Onlineshop

rotes Kreuz auf weißem Grund mit goldener Medaille mit Innenschrift in der Mitte
Webadresse
https://www.knightstemplarorder.com
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Zentrale international
Abkürzung
ODCDT

L'Ordre des Chevaliers du Temple ist ein französischer Orden, der sich in der Fortführung des 1312 aufgelösten Tempelritterordens sieht. Laut Internetauftritt lebt der Orden moralische Prinzipien und Brüderlichkeit nach dem Vorbild des Tempelritterordens. Der Jahresbeitrag beträgt 50 Euro. Der Orden wirbt mit karitativen Projekten.

Als Sitz des Ordens ist ein Wohn-Reihenhaus in der 21 Rue de Franche Comté 59400 Cambrai angegeben. Externe Quellen zum Orden gibt es nicht. Der Gründer des Ordens ist laut Linked-In Coach für Wohlbefinden/Zufriedenheit. Seit 1996 ist er Großmeister. Bei einem Selbstkostenverlag hat er ein Buch über seinen Orden herausgeben lassen. Es fehlen Informationen zum Ordensleben und zu Veranstaltungen, wohingegen Werbung und Shop sehr präsent sind. Die Seriösität des Ordens ist fragwürdig.

Der Orden führt zwei Internetseiten: Ordre des chevaliers und ODCDT. Insbesondere auf letzterer werden neue Mitglieder mit Werbeanzeigen ("Mach mit, wir brauchen dich!") angeworben.

Leitung

Großmeister: S.E François d'Andechs

Verbreitung

Laut Internetauftritt des Ordens hat er ca. 3000 Mitglieder in Frankreich und weitere in den USA, Kanada und Palästina

Publikationen

Der Orden führt einen eigenen Internetshop und verkauft traditionelle Tempelritterkleidung, Flaggen, Gürtel, Schwerter und Bücher.

Wappen mit rotem Kreuz auf weißem Grund, goldumrandet, sowie mit jeweils drei schwarz-weißen Flaggen recht und links und zwei Schwertern, mittig ein Zepter
Webadresse
https://www.ordre-des-chevaliers-du-temple.fr/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1996
Gründer
François D'Andechs
Abkürzung
O.S.M.T.J.
Ordensnamen
O.S.M.T.J. Priorato Generale d'Italia

Der O.S.M.T.J. ist eine Ordensgemeinschaft, die sich auf den alten Orden der Tempelritter beruft, der bis 1312 bestand. Im Internetauftritt wird jedoch eine geheime Fortführung des Tempelritterordens seit 1312 suggeriert. Der Orden gehört zur Linie des Großmeisters Antoine Zdrojewski und zum Supremus Militaris Ordo Templi Hierosolimitani Universalis (OSMTHU).

Im Jahr 1804 wurde durch Bernard-Raymond Fabré-Palaprat eine Organisation gegründet, die sich als „wiederhergestellter“ Templerorden verstand. 1932 wurde dieser als OSMTJ in Brüssel registriert. Als der Großmeister Antonio Campello Pinto de Sousa Fontes seinen Sohn zum Nachfolger bestimmen wollte, führte das innerhalb des Ordens zu Unstimmigkeiten und gipfelte schließlich in einem Schisma. Die durch die Spaltung entstandenen, Teil konkurrierenden Orden entwickelten eigene Jurisdiktionen und tragen teilweise unterschiedliche Namen (OSMTH, SMOTJ, OSMTJ).

O.S.M.T.J. entstand als Abspaltung mit Großmeister Antoine Zdrojewski von der Linie Sousa Fontes (OSMTJ/SMOTJ). Der Orden stammt aus der gleichen Linie wie dieser (mit Großmeister Antonio Paris. Offenbar kam es zwischen beiden zu einer Trennung. Großmeister bis 2021 war Gennaro Luigi Nappo. Der Orden verfügt über ein „Corpo degli Angeli Templari“, einer Gruppe Männer, die als operativer Kern militärische Aufgaben übernehmen, verteidigen und schützen sollen.

Der Hauptsitz des Ordens liegt in Portici:
Kloster San Pasquale - Piazza San Paquale, 10
80055 - Portici (NA) - Italien Tel.: +39 349 348 2995
E-Mail: info@osmtj1804.org
PI / CF 94060600486

Das Kloster San Pasquale ist im Internet als theologisches Zentrum mit dazugehörigem Gästehaus zu finden. Die Ansässigkeit des Ordens in diesem Kloster ist den externen Quellen nicht zu entnehmen.

Quellen:

Leitung

Großmeister bis 2021 war Gennaro Luigi Nappo (2021 verstorben).

Verbreitung

Der Orden verfügt über gemeinden in Neapel, Parma, Arezzo, Bulgarien, Salerino, Lourdes, Matera, Caserta etc, außerdem Priorate in den Usa, Argentinien, Ecuador, Paraguay, Venezuela, Spanien, Malta, Piräus.

Ca. 7500 Mitglieder

Goldenes Medaillon mit Krone un Innenschrift O.S.M.T.J. 1904 Union in weiß auf rotem Grund, umgeben von Ordensnamen
Webadresse
https://www.osmtj1804.org
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Abkürzung
OSMTJ

OSMTJ sieht sich in der Nachfolge alten Orden der Tempelritter (1312 aufgelöst). Der Orden ist eine Abspaltung des 1932 gegründeten OSMTJ und wirbt mit dem Gründungsdatum 1118. Er gehört zur Linie des Großmeisters Antoine Zdrojewski.

Im Jahr 1804 wurde durch Bernard-Raymond Fabré-Palaprat eine Organisation gegründet, die sich als „wiederhergestellter“ Templerorden verstand. 1932 wurde dieser als OSMTJ in Brüssel registriert. Als der Großmeister Antonio Campello Pinto de Sousa Fontes seinen Sohn zum Nachfolger bestimmen wollte, führte das innerhalb des Ordens zu Unstimmigkeiten und gipfelte schließlich in einem Schisma. Ein neuer Zweig OSMTJ unter Großmeister Antoine Zdrojewski spaltete sich ab. Der Orden unter Fonte bestand unter dem lateinischen Namen OSMTH und unter seinem Sohn weiter.

Alle diese teilweise konkurrierenden Orden entwickelten eigene Jurisdiktionen und tragen teilweise unterschiedliche Namen (OSMTH, SMOTJ, OSMTJ).

Der hier beschriebene OSMTJ entstand als Abspaltung unter dem neugewählten Großmeister Antoine Zdrojewski (aus dem OSMTH), während die andere Linie unter Sousa Fontes weiterbestand. Der hier beschriebene Orden hat in den 90ern diverse Spaltungen erlebt. Großmeister dieses Ordens ist seit 1994 Nicolas Haimovici. Der Orden hat zahlreiche Priorate in der ganzen Welt (https://osmtj.net/sample-page/), z.B. The Knights Templar (https://www.theknightstemplar.org).

2020 hat der Orden Ronald Scott Mangum ausgeschlossen, da sich dieser unrechtmäßig zum Großmeister ernennen lassen wollte. Ronald Scott Mangum hat daraufhin einen eigenen Orden gegründet (https://www.knightstemplar-wales.org)

Sitz:
Georgia Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten 0102

Die Seite verfügt über kein ordentliches Impressum und gibt keine vollständige Adresse des Hauptsitzes an. Dem Orden kann man einfach über ein Formular beitreten, für welches ca. 65 Dollar Bearbeitungsgebühr erhoben werden. Auf der Website tritt der Orden als entschiedener Gegner von Sousa Fontes auf.

Quellen:

Leitung

Großmeister: Nicolas Haimovici

Verbreitung

Laut Internetauftritt hat der Orden zwischen 1000 und 5000 Mitgliedern und Priorate auf der ganzen Welt mit teilweise fragwürdigen Internetseiten:

 

OSMTJ England & Wales – Grand Prior Stephen Pike, Site: www.knightstemplar.info

OSMTJ America – Grand Prior: Bryant Jones, TheKnightsTemplar.org

OSMTJ Knights Templar of America

OSMTJ Armenia – Grand Prior General Taron Abrahamyan

OSMTJ Austria

OSMTJ Belgium – Grand Prior Rudy Stevens, www.BelgianTemplars.net

OSMTJ Brasil – Grand Prior Gilmar Carmago / Commander João Neto, OrdemdosTemplarios.com.br

OSMTJ Canada – Grand Prior Cosmin Eremia, https://www.facebook.com/groups/TemplarsCanada

OSMTJ Croatia–Grand Prior Zoran Vojnić Tunić

OSMTJ Spain – Grand Prior Dr. Juan Antonio Cabezos Martínez (Eneas), www.HermandadTemple.org,

OSMTJ Ireland – Grand Prior Peter

OSMTJ Italia – Grand Prior Marco Ponzalino

OSMTJ Lebanon Grand Prior Philippe Matta, KnightsTemplar.info

OSMTJ Luxembourg

OSMTJ Ecuador – Grand Prior Dr. Edgar Mazón, GranPrioratoDelEcuador.com

SMOTJ Norway

OSMTJ Peru – Grand Prior Carlos Nyer

OSMTJ South Africa - Grand Prior Michael Allen

OSMTJ Argentina – Grand Prior Jeong Gustavo, OSMTJArgentina.Blogspot.com

OSMTJ Suisse – Grand Prior Guillaume Brunschwig

OSMTJ Poland – Grand Prior Jan Pondel

OSMTJ Grand Priory of of Poland, https://www.facebook.com/jan.pondel2

OSMTJ Netherlands Grand Prior, Hans Van Rooijen

OSMTJ Cyprus Commander Francis Haggerty, OSMTJ-Cyprus.eu

OSMTJ Romania Grand Prior Michel Tarlowski, https://www.facebook.com/michel.tarlowski

OSMTJ Mexico – Grand Prior Javier Morones Quintero & Commander Jose A. Hernandez

OSMTG Georgia – Grand Prior Teimuraz Rhem Toumanishvili, OSMTJSrbija.wix.com

OSMTJ Bulgaria – Grand Prior Colonel Kaloyan Statkov

OSMTJ Serbia – Grand Prior Slobodan Traparic, OSMTJSrbija.wix.com

OSMTJ Estonia

OSMTJ Chile – Grand Prior Richard Fairlie

OSMTJ Gran Priorato de Chile, https://www.facebook.com/OSMTJ.Chile/

OSMTJ Israel

zwei Damen in blauen Gewänern in der Mitte ein Wappen mit rotem Kreuz auf weißem Grund, darüber eine Krone und zwei Flaggen.
Webadresse
https://osmtj.net
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Gründungsjahr
1970
Gründer
Antoine Zdrojewski
Zentrale international
Ordensnamen
Militia Templi, Christi pauperum Militum Ordo
Milizia del Tempio

Der Ordo Militae Templi beruft sich auf die Tradition des Tempelritterordens (1312 aufgelöst), sieht sich aber nicht als Fortführung dieses Ordens. Er ist eine katholische Laiengemeinschaft und als privater Verein von Gläubigen von der katholischen Kirche anerkannt.

Der Orden legt wert auf die Pflege der Liturgie (z.B. Stundengebet). Der Orden besetzt eine mittelalterliche Burg in Poggibonsi, Italien „Castello de la Magione“, die der Gründer des Ordens umfassend saniert hat. Der Orden ist für Männer und Frauen geöffnet, jedoch sind nur Männer „effektive Mitglieder“.

Es gibt außerdem eine Präzeptorei in deutscher Sprache:
Pro-Präzeptor: dom. Panajotis M. Floros, Wien
Vikar: fr. Uwe B. Greiner, D: 96450 Coburg
Sekretariat: fr. Dominik Stehl, D-96264 Altenkunstadt OT Maineckl

Quellen:

Leitung

Großmeister und Herzog der Militia Templi: Marcello Alberto Cristofani

Verbreitung

Der Orden hat Priorate in Italien, Amerika, Spanien, Ungarn und im deutschsprachigen Raum.

zwei braune Adler mit Krone, in der Mitte ein Wappen in vier Teil unterteilt und mit rotem Kreuz auf weiß-schwarzem Grund
Webadresse
https://www.ordo-militiae-templi.org
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Gründungsjahr
1979
Gründer
Marcello Alberto Cristofani
Zentrale international
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
SHOSJ/OSJ
Ordensnamen
The Grand Priory of Malta
Knights of Malta

Bei diesem Orden handelt es sich um ein Plagiat des souveränen Malteserordens. Im Internetauftritt wird die rechtmäßige Fortführung des Malteserordens suggeriert. Wie viele Plagiate beruft sich dieser Orden auch auf eine Linie über Zar Paul I.

Der Orden hat einen Sitz in Malta: 19, Triq il-Kappella, San Gwann, SGN 1345, MALTA. Laut https://offshoreleaks.icij.org/nodes/58016955?e=true handelt es sich dabei um eine Scheinadresse, unter der zahlreiche Firmen registriert sind.

Der Orden wird unter zwei Internetadressen geführt. Derzeitiger Grand Master ist Sandor Habsburg-Lothringen, auch seine Frau Herta Margarete Habsburg-Lothringen ist Mitglied des Ordens.

Der Plagiat-Orden warnt auf seiner Website selbst vor Plagiaten des Malteserordens. Zugleich steht er in Verbindung mit anderen Plagiatsorden wie  http://www.shosj.org (ebenfalls eine Postboxadresse: SHOSJ, PO BOX 1217, HUNTERS HILL, NSW 2110, AUSTRALIA und https://cavalieridimalta.it/ (Castello die Baroni, Wardija SPB 07, Malta GC).

Quellen:

Leitung

Grand Master: Sandor Habsburg-Lothringen
Eminence Cardinal Sergio Sebastiani

Verbreitung

Der Orden verfügt nach eigenen Angaben global über zahlreiche Priorate:
Grand Priory of Australia, Canada, Hungary, Malta, the Orient, Italy, Ukraine, Sweden, Germany, the United Kingdom.

Wappen, in der Mitte weißes Kreuz auf rotem Grund, umrandet von gelb-rotem Samtvorhang, der von einer goldenen Krone hinabhängt
Webadresse
https://knightshospitallers.org.mt/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Abkürzung
KMFAP
Ordensnamen
Knights of Malta, Federation of Antonomous Priories

Bei KMFAP handelt es sich um ein Plagiat des souveränen Malteserordens. Wie viele Plagiate beruft sich auch dieser Orden auf eine angeblich fortgeführte Malteserlinie über den russischen Zar Paul I. Der echte Malteserorden warnt vor KMFAP aufgrund von Namens- und Kennzeichnungsverletzung, Finanzbetrug, dem Verkauf von Kryptowährung, Diplomatenpässen- und Münzfälschungen. KMFAP ist in Slowenien, Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei aktiv. Im Internetauftritt gibt KMFAP zwei Adressen an:

89 Letchworth Street,
Auburn, New York 13021
United States of America

Goldmark Karoly str. 35.
1122 Budapest
Hungary

Im Internetauftritt wird mehrmals ein Prince Nicholas (Prince Nicholas de Ligny-Luxembourg de Lascaris Ventimille) erwähnt. Bei diesem handelt es sich offenbar um Prince Robert Michael Nicholas George Bassaraba von Brancovan, der unter verschiedenen Namen auftritt und diverse Plagiate des Malteserordens begründet hat.

Der Orden verlinkt auf

  • Pro-Deo State University, eine angeblich 1974 gegründete durch den „Archbishop of the American Catholic Orthodox Church and Grand Master of the Federation of Autonomous Priories of the Sovereign Order of Saint John of Jerusalem – Knights of Malta“ namens „Count Lorenz Michael De Valitch“ gegründete Universität, deren erster Rektor dieser gewesen sei. Diese Einrichtung ist keine akkreditierte Universität in der EU und kann keine wissenschaftlich anerkannten Abschlüsse vergeben.
  • Sovereign Order of Cyprus said The Order of Knights of Sword and Silence (orderofcyprus.org)
  • Femeraid International Emergency Care Service - in dessen Logo der Bezug auf die hier beschriebene Organisation erscheint. 


Quellen:

Leitung

Secretary General of the Magisterial See (USA):
Rev. Manoel Arruda

weißes Malteserkreuz mit rotem Rand, umgeben von einem Lorbeerkranz und 4 Flaggen mit Malteserkreuzen, sowie einer Krone
Webadresse
www.kmfap.net
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1954
Gründer
Prince Nicholas Bassaraba
Zentrale international
Abkürzung
SOSJ

Bei diesem Orden handelt es sich um ein Plagiat des souveränen Malteserordens. In seinem Internetauftritt suggeriert der Orden, dass es sich bei ihm um die echte Fortführung des Malteserordens (1048 gegründet) handelt. Der Orden wirbt damit, auf eine russische Linie des Malteserordens zurückzugehen und bezieht sich auf die Verfassung König Peters I. von Jugoslawien.

Der Orden hat seinen Hauptsitz in:
6389 Stadium Road
Vancouver, British Columbia
Kanada, V6T 1Z4

Quellen:

Leitung

H M E H Grand Master Stein

Members of Le petit Conseil:

  • Grand Commander:   H E Conventual Bailiff Ian Reid, GCSJ, MMSJ and Bar.  (Canada)
  • Grand Marshal:  H E Conventual Bailiff and Grand Prior Richard D. Earthy, GCSJ. MMSJ.  (Canada)
  • Grand Hospitaller:  H E Conventual Bailiff May Storrie, CBE, GCSJ, MMSJ. (Scotland)
  • Grand Conservator:  H E Conventual Bailiff, Grand Master Emeritus HOSJ, Joe C. Rude III, GCSJ.  (USA)
  • Grand Counsellor: H E Conventual Bailiff David J. R. Petitpierre, GCSJ, MMSJ.  (Canada)
Verbreitung

Der Orden verfügt nach eigenen Angaben über 19 Komtureien mit jeweils mindestens 10 Mitgliedern in:

  • Cleveland USA, Dagmar Denmark, Glasgow Scotland, Goelo-Penthièvre France
  • Greater Washington DC Area USA, Hungary, Léon-Cornouaille France, London England
  • Nantes-Pays de Retz France, Okanagan Canada, Ontario Canada, St. Francis USA
  • Sierras USA, St. Henrik-Central Finland, St. Henrik-Tampere Finland, St. Joseph USA, The Palm Beaches USA
  • Vancouver Canada,Victoria Canada, Western Military USA
schwarzer Doppelladler mit gelber Krone, zwischen beiden Adlern mit weißem Kreuz auf rotem Grund
Webadresse
https://sosjinternational.org
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1986
Zentrale international
Abkürzung
O.S.J
Ordensnamen
Knights of Malta O.S.J
Sovereign Order of the Hospitallers of ST John of Jerusalem

Bei dem Orden „Knights of Malta Sovereingn Hospitalliers of Saint John of Jerusalem“ (sic!) handelt es sich um ein Plagiat des souveränen Malteserordens. Die Website enthält wenig Informationen, verweist aber auf eine Adresse in den USA (ein Apartmenthaus am Central Park) und in Slowenien (Postbox).

KNIGHTS OF MALTA Sovereingn Hospitalliers of Saint John of Jerusalem O.S.J U.S.A - 240 Central Park 50 New York N.Y. 10019 --

Gran Priorato Autonomo d’ Europa.- / 6210 Sezana (SLO) Partizanska p Uff. amm. C. P.O.BOX 264



Der Orden verfügt auf der Webseite über kein eigenes Wappen, sondern greift auf Bildausschnitte eines anderen Ordens zurück (weißes Malteserkreuz auf rotem Grund). Auf Abbildungen von Briefpapier wird ein Wappen mit weißem Kreuz im roten Kreis mit Krone und Ährenkranz verwendet.

Die eigene Domain knightsofmalta.eu ist nicht erreichbar. Die Seiten werden statt dessen über einen italienischen Gratis-Webhoster präsentiert.

Quelle:

 

Roter Kreis mit weißem Kreuz und Krone mit Ährenkranz
Webadresse
https://knightsofmalta-eu.webnode.it
Ordenstradition
Kooperation
Zentrale international
Abkürzung
O.S.J.
Ordensnamen
Sovereign Order of Saint John of Jerusalem

Bei diesem Orden handelt es sich um ein Plagiat des Malteserordens. Er suggeriert die Fortführung eines russischen Zweigs des Malteserordens. Wie viele Plagiate beruft sich auch dieser Orden auf eine angeblich fortgeführte Malteserlinie über den russischen Zar Paul I.

Der Internetauftritt ist bilingual in italienisch und russisch. Die Internetseite wirkt nicht seriös. Sämtliche Formulare stehen zum Download bereit. Die Bilder, die die Website zu Verfügung stellt, sind offensichtlich mit Fotobearbeitungsprogrammen bearbeitet worden. Der Orden ist zudem über Whatsapp zu erreichen. Die einzig genannte Person auf der Website ist der Gran Maestro. Ein Impressum bzw. eine Adresse fehlt.

Quellen:

Leitung

Grand Cancello O.S.J.: Sir Luciano Angelo Lonardoni

 

Publikationen

Der Gründer Lonardoni hat ein Buch "una storia infinita" veröffentlicht.

Doppeladler mit goldener Krone, davor ein Wappen mit weißem Kreuz af schwarzem Grund
Webadresse
https://knightsofmalta-osj.org
Ordenstradition
Kooperation
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1990
Gründer
Sir Luciano Angelo Lonardoni
Abkürzung
SMOM
Ordensnamen
Malteserorden

Der souveräne Malteserorden geht auf die Gründung des Johanniterordens im Jahr 1048 zurück. Den Namen „Malteser“ führt der Orden seit dem 16. Jh.

Er ist eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft und zugleich ein souveränes, nicht-staatliches Völkerrechtssubjekt. Der Orden hat eine eigene Gerichtsbarkeit, entsendet Botschafter und leistet global humanitäre Hilfe.

Er ist einer der drei päpstlich anerkannten Ritterorden, handelt und entscheidet aber autonom. Viele ehemalige Ritterfamilien sind dem Orden zugehörig, der Orden ist aber auch anderen Kandidaten geöffnet. Der Orden vertreibt eigene Münzen und Briefmarken.

Vom diesem echten Malteserorden gibt es aufgrund seiner Popularität zahlreiche Plagiate, vor denen der Orden im Internetauftritt warnt. So wird erklärt: Der SMOM tritt „weder über Agenten in Deutschland noch in anderen Ländern an Personen per Telefon heran, um sie für den diplomatischen Dienst zu gewinnen oder um Diplomatenpässe oder Konsularische Ausweise gegen eine Spende oder zum Verkauf anzubieten.“ Verwechslungsgefahr besteht z.B. bei der Website des souveränen Ordens (www.orderofmalta.int) und der eines Plagiats (www.orderofmalta.it).

Quelle:

 

Leitung

Derzeitiger Großmeister ist Fra' Marco Luzzago.

Großkomtur: S.E. Fra’ Ruy Gonçalo do Valle Peixoto de Villas-Boas
Großkanzler: S.E. Albrecht Freiherr von Boeselager
Großhospitaler: S.E. Dominique, Fürst de La Rochefoucauld-Montbel
Rezeptor des Gemeinsamen Schutzamtes: S.E. János Graf Esterházy de Galántha
weitere Regierungsmitglieder:
S.E. Fra‘ John T. Dunlap
S.E. Fra‘ Emmanuel Rousseau
S.E. Fra‘ Gottfried von Kühnelt-Leddihn
S.E. Fra’ Roberto Viazzo
S.E. Winfried Graf Henckel von Donnersmarck
S.E. Mauro Bertero Gutiérrez

Verbreitung

über 13.500 Mitglieder international

Weißes achtspitziges Kreuz auf rotem Grund in Schildform
Webadresse
https://orderofmalta.int
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1048
Gründer
Fra’Gerhard
Zentrale international
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OMCTH
Ordensnamen
OMCTH Magnus Prioratus Polinae

Der polnische Orden OMCTH versteht sich als Ordensgemeinschaft in der Tradition (nicht Fortführung) der Tempelritter, deren Orden 1312 aufgelöst wurde.

Der Orden ist katholisch. Der Hauptsitz ist Köln, aber der Sitz des Grand Prior ist Polen. Abgesehen von Grundinformationen ist die Internetseite nur auf polnisch verfügbar.

Quellen:

Leitung

Magnus Prior Poloniae: Krzysztof Paweł

Natasza Monika

Stanisław Antoni

Aleksander Marek

Beata Bogumiła

Krzysztof Mieczysław

Wappen: ein gelber und ein blauer Ritter mit Fahne auf rotem Grund, zwischen beiden ein Kreuz auf weißem Grund.
Webadresse
https://polscy.templariusze.org.pl/
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Zentrale international
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OMCTH
Ordensnamen
OMCT Großpriorat Deutschland

Der Orden gehört interimsmäßig zum OMCTH mit Sitz in Polen.

In einer Erklärung von 2018 erklärt der Orden, dass die Großpriorate Deutschlands und Italiens in die rechtliche Ordnung der OMCTH übergeht, bis zur Genehmigung des Generalstatuts des Ritterordens des Tempels von Jerusalem durch den Patriarchenprotektor.

Die ehemals umfangreiche Webseite erscheint nun in drastisch reduzierter Form. Aktivitäten in Deutschland sind nicht erkennbar. Möglicherweise hängt dies mit dem Tod des Großpriors Werner Rind 2021 zusammen.

Quellen:

Wappen: ein gelber und ein blauer Ritter mit Fahne auf rotem Grund, zwischen beiden ein Kreuz auf weißem Grund.
Webadresse
https://omcth.de/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1995
Zentrale international
Abkürzung
OSMTH
Ordensnamen
Internationaler Templerorden Großpriorat Österreich

OSMTH Österreich gehört zum internationalen Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani mit Sitz in der Schweiz (Genf, CH-660.1.972.999-4).

Das Großpriorat Österreich ist in zwei Komtureien und ein Präzeptorat gegliedert, welche Ordensprojekte (vorwiegend karitativ), auf lokaler Ebene durchführen.

OSMTH versteht sich als unpolitisch und nicht staatlich. In seiner Geschichtsdarstellung wirkt er seriös. Innerhalb des Ordens wird demokratisch gewählt, es gibt keine spirituellen Kurse o.Ä.

Quellen:

 

Leitung

Großprior: Hannes Ludwig

  • Komturei Nord- und Ostösterreich (Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Wien, mit Sitz in Wien) Komtur: Wolfgang Fesl
  • Komturei Südösterreich (Steiermark und Kärnten, mit Sitz in Graz) Komtur: Prof. Dr. Olaf Pongracz
  • Präzeptorat Westösterreich (Vorarlberg, Tirol und Salzburg, mit Sitz in Kufstein) Präzeptor: Josef Brunner
  • Hannes Ludwig [Obmann/Grand Prior]
  • Monika Kandha [Obmann Stv./Deputy Grand Prior/Schriftführerin/Grand Secretary] Wolfgang Fesl [Kassier/Grand Treasurer]

 

rotes Kreuz auf weißem Grund, umrandet von der Aufschrift "Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani Swiss registry CH-660.1.972.999-4
Webadresse
www.templerorden.at/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1995
Zentrale international
Abkürzung
OMCT
Ordensnamen
Deutscher Tempelherrenorden

OMCT ist ein deutscher Laien-Ritterorden, der in der Tradition der 1312 aufgelösten Tempelritter steht.

1957 erfolgte die Gründung des Tempelherrenorden in Deutschland durch Prof. Dr. Hans Heuer in Nürnberg als „Jakob-Molay-Collegium des Souveränen Templerordens“ in Anlehnung an den alten Tempelritterorden. Der Orden spaltete sich 1964 in diesen hier beschriebenen „Deutschen Tempelherrenorden, OMCT“ mit Sitz in Hannover und dem „OMCT-Tempelherren-Orden, Deutsches Priorat“.

Der Deutsche Tempelherrenorden ist in sechs Komtureien unterteilt. Er wirbt damit, Ordensideale zeitgemäß zu leben. Laut Internetauftritt sind die Ordensmitglieder zu politischer Neutralität verpflichtet und zur Wahrung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Eine politische Vereinnahmung durch Parteien wird abgelehnt. OMCT legt sein Hauptaugenmerk auf das Glaubensleben und unterstützt verschiedene caritative Projekte.

Quellen:

Leitung

Ordensmeister: Thomas Henning

Ordensschatzmeister: Cornelius Henning

Verbreitung

Komtureien in Hannover, Berlin, Rimsting, Merzig/Saar, Belgien, Hamburg

Wappen in vier Felder unterteilt. Jeweils roter Kreuz auf weißem Grund gegenüber, sowie rotes Doppelkreuz auf schwarzem Grund
Webadresse
https://tempelherrenorden.de
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1964
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OMCT
Ordensnamen
Tempelherren-Orden, Deutsches Priorat e.V.

OMCT ist ein deutscher Ritterorden, der in der Tradition der 1312 aufgelösten Tempelritter steht. Im Internetauftritt wird eine Fortführung des Tempelritterordens seit 1312 suggeriert.

1957 erfolgte die Gründung des Tempelherrenorden in Deutschland durch Prof. Dr. Hans Heuer in Nürnberg als Jakob-Molay-Collegium des Souveränen Templerordens in Anlehnung an den alten Tempelritterorden. Der Orden spaltete sich 1964 in den „Deutschen Tempelherrenorden, OMCT“ mit Sitz in Hannover und den hier beschriebenen „OMCT-Tempelherren-Orden, Deutsches Priorat“. Das Ordensleben des Deutschen Priorats e.V. gestaltet sich innerhalb der neun Komtureien in Deutschland.

In der Ordenszeitschrift „Non Nobis“ finden sich Texte über eine Gefahr der Islamisierung Deutschlands und die „Unvereinbarkeit“ des Islams mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, sowie  ein Artikel über das „Gespenst des Klimawandels“ und „Klimaschutz“ als „Ent-mündigung der Bürger“ (2019, Heft 69). Der OMCT-Tempelherren-Orden ist nicht zu verwechseln mit dem OMCT-Tempelritterorden und dessen Zeitschrift "Das Neue Non Nobis".

1980 bis 1991 bekleidete der ehemalige nationalsozialistische Funktionär Hugo Wellems das Amt des Priors. Wellems publizierte diverse Bücher, die beim Arndt-Verlag (vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft) erschienen.

 

Quellen:

 

 

 

Leitung

Ordensregierung: Prior Hans-Joachim Baumbach

Kanzler: Hartmut Sawall

Vizekanzler: Thomas Schmädicke

Schatzmeister: Thomas Terhaag

Verbreitung

Neun Komtureien in Deutschland:

Komturei Franken

Komturei Thüringen

Komturei Köln

Komturei Münster

Komturei Niedersachsen

Komturei Nord

Komturei Ostfriesland

Komturei Rhein-Neckar

Komturei Rhein-Ruhr
 

Publikationen

OMCT gibt die Zeitschrift „Non Nobis“ heraus (nicht zu verwechseln mit dem Tempelritterorden e.V., der die Zeitschrift „das Neue Non Nobis“ herausbringt).

Weiterhin gibt der Orden eine Schriftenreihe heraus, die sich mit Templergeschichtlichen und nationalpolitischen Fragen befasst. So enhält der Band „Geistiger Geleitschutz: Festschrift “Zwanzig Jahre Frühjahrskonvente” des OMCT-TEMPELHERREN-ORDENS“ u.a. Aufsätze zu den Themen „Innere Einheit des deutschen Volkes“, „Religion und Nation – Fundamente eines Volkes“ und „Patriotismus auf christlicher Grundlage“. Die 2010 erschienene Festschrift für den Ordenshistoriker Dr. Heinz Gehle trägt den Titel „Für Christentum und Vaterland“.

Wappen_OMCT
Webadresse
https://www.tempelherren-orden.de
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Gründungsjahr
1968
Gründer
Dr. Hans Heuer
Abkürzung
OMCT
Ordensnamen
Tempelritterorden e.V.

OMCT ist ein Laienorden, die nach dem Vorbild der Tempelritter operiert, deren Orden bis 1312 bestand. Als Gründungsjahr wird das Jahr der Gründung des alten Tempelritterordens angegeben.

OMCT ist ein ökumenischer Orden, der sich dem christlichen Glauben verbunden fühlt. Er wirbt damit, als kirchlich-privater Verein von der Erzdiözese Freiburg anerkannt zu sein, was etwas die Tatsache verschleiert, dass alle Nachfolgerorganisationen der Tempelritter nicht von der katholischen Kirche anerkannte Orden sind.

Das aktive Ordensleben findet in den Komturen statt. Die Ordensgemeinschaft kommt jährlich mehrmals in Klöstern zusammen, z.B. in Maria Laach. Der Verein wirbt mit geistigem Geleitschutz. Im Internetauftritt wird mit Vorträgen zum „Schutz des Lebens“ und „Islamisierung des Abendlandes“ geworben.

Der Orden ist mit einem islamfeindlichen und rechtnationalistischen Milieu verbunden. So wurden zu Ordenskonventen u.a. als Referenten Dieter Stein, Herausgeber und Chefredaktuer der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ und Stefan Herre, Gründer des antiislamsichen Hetzportals „politically incorrect“ eingeladen.

OMCT Tempelritterorden e.V. ist nicht zu verwechseln mit OMCT Tempelherrenorden. Nicht nur die Abkürzung des Ordens, auch die Namen der Ordenszeitschrift provozieren Verwechslungen: Die Zeitschrift des hier beschriebenen OMCT Tempelritterordens trägt den Titel „Nas Neue Non Nobis“, die des OMCT Tempelherrenorden heißt „Non Nobis“.

Quellen:

Leitung

Ordensmeister: Obr. Felix Honekamp

Ordenskanzler: Obr. Olaf Berlenbach

Ordensschatzmeister: Obr. Frank Blum

Verbreitung

Deutschland

 

Publikationen

Zeitschrift „Das Neue Non Nobis“

Das rote Kreuz auf weißem Grund ist mit einem goldenen Rahmen umrandet mit dem lat. Namen des Ordens. Im Wappen vor dem Kreuz sitzen zwei Ritter auf einem Pferd.
Webadresse
omct-templerorden.de
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
nur Männer
Gründungsjahr
1966
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
OSMTH
Ordensnamen
Sovereign Military Order of the Temple of Jerusalem

OSMTH ist eine Ordensgemeinschaft, die sich auf den alten Orden der Tempelritter beruft, der bis 1312 bestand. Im Internetauftritt verdeutlicht OSMTH, dass sie zwar den Geist der alten Templer leben, aber nicht direkt auf die 1312 aufgelöste Ordensgemeinschaft zurückgehen.

Im Jahr 1804 wurde durch Bernard-Raymond Fabré-Palaprat eine Organisation gegründet, die sich als „wiederhergestellter“ Templerorden verstand. 1932 wurde dieser als OSMTJ in Brüssel registriert. Als der Großmeister Antonio Campello Pinto de Sousa Fontes seinen Sohn zum Nachfolger bestimmen wollte, führte das innerhalb des Ordens zu Unstimmigkeiten und gipfelte schließlich in einem Schisma. Ein neuer Zweig OSMTJ unter Großmeister Antoine Zdrojewski bildete sich. Der Orden unter Sousa Fontes bestand unter dem lateinischen Namen OSMTH und seinem Sohn weiter. Von der Linie des Großmeisters Sousa Fontes trennte sich 1995 erneut der hier beschriebene OSMTH (osmth.org) ab, da Sousa Fontes demokratische Wahlen verweigert hätte (was sicherlich stimmen mag, da Sousa Fontes in seiner Ordenslinie 1960 bis 2018 Großmeister war).

Der Orden betont die Wichtigkeit transparenter, koordinierter und demokratischer Wahlen. Der heutige Großmeister ist Geoge McLean. Der internationale OSMTH, als von den United Nations anerkannte Organisation, hat Delegationen in New York City, Genf und Wien. Der Hauptsitz ist in der Schweiz, Genf (CH-660.1.972.999-4). Der Orden beansprucht keine direkte Abstammung vom alten Tempelherrenorden. OSMTH mit Sitz in Genf ist nicht zu verwechseln mit anderen Ordensgemeinschaften mit Namen OSMTH. Ein Großpriorat ist OSMTH Deutschland e.V. (https://www.osmthgermany.de/). Das OSMTH Großpriorat Deutschland e. V. sitzt in Neuss. OSMTH versteht sich als unpolitisch und nicht staatlich. Die Organisation operiert weltweit in verschiedenen humanitären Projekten. In seiner Geschichtsdarstellung wirkt er seriös. Innerhalb des Ordens wird demokratisch gewählt, es gibt keine spirituellen Kurse o.Ä. Die Anerkennung durch die Vereinten Nationen erfolgte 2002.

Quellen:

Leitung

Grand Commander
OSMTH: George MacLean

Verbreitung

OSMTH hat über 5000 Mitglieder in über 40 Ländern (Österreich, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Kroatien, England + Wales, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Mexiko, Norwegen, Portugal, Schottland, Serbien, Ukraine und USA etc.)

rotes Kreuz auf weißem Grund, umrandet von der Aufschrift "Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani Swiss registry CH-660.1.972.999-4
Webadresse
www.osmth.org
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1995
Zentrale international
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
O.S.M.T.H.
Ordensnamen
Ordre Souverain et Militaire du Temple de Jérusalem

Der OSMTH ist eine Ordensgemeinschaft, die sich auf den alten Orden der Tempelritter beruft, der bis 1312 bestand. Im Internetauftritt wird jedoch eine Fortführung des Tempelritterordens seit 1312 suggeriert. OSMTH steht in der Linie des Großmeisters Sousa Fontes.

Im Jahr 1804 wurde durch Bernard-Raymond Fabré-Palaprat eine Organisation gegründet, die sich als „wiederhergestellter“ Templerorden verstand. 1932 wurde dieser als OSMTJ in Brüssel registriert. Als der Großmeister Antonio Campello Pinto de Sousa Fontes seinen Sohn zum Nachfolger bestimmen wollte, führte das innerhalb des Ordens zu Unstimmigkeiten und gipfelte schließlich in einem Schisma. Ein neuer Zweig OSMTJ unter Großmeister Antoine Zdrojewski bildete sich. Der Orden unter Sousa Fontes bestand unter seinem Sohn weiter. Dieser Orden blieb beim lateinischen Namen OSMTH. Von der Linie des Großmeisters Sousa Fontes spaltete sich erneut der osmth.org ab mit dem heutigen Großmeister George McLean.

Alle diese zum Teil konkurrierenden Orden entwickelten eigene Jurisdiktionen und tragen teilweise unterschiedliche Namen (OSMTH, SMOTJ, OSMTJ).

Der hier beschriebene OSMTH gehört zur Linie Sousa Fontes, der 2018 gestorben ist. Er hat das deutsche Priorat e.V. gegründet und den deutschen Zweig OSMTH Porto aufgebaut. Der neue Großmeister (Hauptsitz in Paris) ist S.E. Gerard Edmond Louis Willery.

Der OSMTH ist ökumenisch, aber in katholischer und apostolischer Tradition, und ist offen für Männer und Frauen. In Frankreich trägt er den Namen Ordre Souverain et Militaire du Temple de Jérusalem (OSMTJ). Der Sitz des Magistrales Großpriorats in Deutschland liegt in Emmingen-Liptingen. Großprior ist Dr. Robert D. Fazzio. Auf der Internetseite distanziert sich die deutsche Ordenslinie (www.osmth.de) von allen rechten und rechtsextremen Ordensgemeinschaften.


Quellen:

Leitung

OSMTH Magistrales Großpriorat Deutschland: Magnusprior: Dr. Robert D. Fazzio

Priorat Deutschland West: Prior Prof. Dr. Reinhard Latza

Priorat Österreich (
http://www.osmth-austria.com): Großprior M. J. Augustin

Großmeister in Paris: S.E. Gerard Edmond Louis WILLERY
 

Verbreitung

Deutschland, Österreich und Frankreich und weitere Länder

OSMTH
Webadresse
http://www.osmth.net/
Ordenstradition
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
1960
Zentrale international
Zentrale in Deutschland
Abkürzung
O.Cr.
Ordensnamen
Ordo militaris Crucigerorum cum rubea stella
Rytířský řád křižovníků s Červenou hvězdou
Kreuzherren mit dem Roten Stern

Der Ritterorden der Kreuzherren mit dem Roten Stern ist ein böhmischer Priesterorden mit Schwerpunkt auf Krankenseelsorge.

Er gilt als einziger Männerorden, der von einer Frau gegründet wurde. Heutzutage ist er ein Priesterorden (Regularkanoniker). Bis ins 13. Jahrhundert gab es auch Ordensfrauen.

Großmeister und General ist ein Abt in der benediktinischen Tradition. 

Der Orden hatte in Böhmen nur die seelsorgerliche und nie eine militärische Komponente. 

Verbreitung

Der Orden ist in Tschechien und Österreich tätig. 2021 hatte er 18 Mitglieder.

Rotes Kreuz und roter sechszackiger Stern auf schwarzem Grund
Webadresse
krizovnici.eu
Konfessionelles Profil
Mitglieder
nur Männer
Gründungsjahr
1237
Gründer
Heilige Agnes von Böhmen
Zentrale international
Abkürzung
SMOKH/SMOCH
Ordensnamen
Order of Saint John
Sacred Medical Order Of The Knights Of Hope
Sacred Medical Order Church of Hope

Der Orden operiert unter verschiedenen Namen (SMOKH und SMOCH). Im internet tritt der SMOKH auch als SMOCH (Sacred Medical order Church of Hope) auf. In beiden Fällen gehen die Orden jedoch auf Charles McWilliams zurück.

Der SMOKH wird von Prof. Dr. Charles McWilliams geführt und auch der SMOCH wirbt mit Charles McWilliams als Vicar Bishop Dr. of Med. Charles McWilliams. McWilliams bezeichnet sich selbst auch „Grand Master of the Medical Order of the Knights Hospitaller“ bzw. „Cancellor of The World Organization of Natural Medicine Practitioners“.

Als „Naturopath“ ist McWilliams Erfinder eines pseudomedizinischen Behandlungsgerätes „Jade Esthetics Frequency Generator“, der angeblich zur „Hautentgiftung“ dienen soll und verbreitet weitere pseudomedizinische Behandlungsmethoden. Seine Titel stammen von OIUCM.

Der Orden beruft sich auf die „echte Maltesertradition“ und wirbt mit zahlreichen humanitären (medizinischen) Projekten. Auf der Website finden sich zahlreiche Bezüge zu alternativen Heilmethoden. Auch auf Websites von sogenannten Naturopathen wird Werbung für den Orden gemacht. Außerdem wirbt der Orden mit verschiedenen Kapellen, sowie Bibliotheken und Krankenhäusern, die kaum von Gartenhäuschen zu unterscheiden sind.

Der Orden hat keinen festen Sitz, sondern kommt in verschiedenen Kirchen im amerikanischen Raum zusammen. Auf der Website ist ein Mitgliedsantragsformular zu finden, auf welchem die Bereitschaft zu spenden, zu reisen und das das Interesse für Heilmethoden erfragt wird.

Der Orden operiert von einem Postfach (553) auf der Insel Charlestown (Karibik) aus und verkauft wertlose Ritterbescheinigungen. Angemietet wurde die "Brophy Chapel" im US-Staat Arizona. Das Büro liegt in Lares, Puerto Rico.

Der Orden steht außerdem in Vebrindung zu einem "Hospitaller Order of Saint Lazarus of Jerusalem" (http://saintlazarus.org/)

Da der Orden über keine seriöse Adresse verfügt, nicht transparent über die Geschichte und das Ordensleben berichtet - und zudem die angepriesene humanitäre Hilfe in Kombination mit wissenschaftlich ungeprüften alternativen Heilmethoden erfolgt, ist Vorsicht geboten.

Quellen:

Leitung

Großmeister: Dr. Charles McWilliams

Verbreitung

Der Orden wirbt damit, mit als 1000 Mitglieder weltweit zu haben.

Publikationen

Der Gründer Prof. Dr. Charles McWilliams vertreibt auf Amazon verschiedene Bücher. Im Namen des Ordens sind zahlreiche Bücher herausgegeben worden über Healing, Nursing, Nature Cure, Apothecary und Health mit religiösem und alternativmedizinischen Inhalt.

http://aosj.org/BOOKS_OF_THE_SACRED_MEDICAL_ORDER.pdf

Zwei Ritter mit blauem Mantel, zwischen beiden ein rotes Herz mit weißem Kreuz, über dem Herz Flügel, insgesamt umrandet mit dem Namen des Ordens
Webadresse
https://smoch.org/
Ordenstradition
Kooperation
Konfessionelles Profil
Mitglieder
Männer und Frauen
Gründungsjahr
2007
Gründer
Prof. Dr. Charles McWilliams
Zentrale international
Events
112. Bundestagung des Evangelischen Bundes mit Theologisch-Medizinischem Studientag
-
Haus der Kirche (Dreikönigskirche) Dresden